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12.04.2006

15:31 Uhr

Fußball WM

Nürnberger WM-Stadion bereit für die Titelkämpfe

Die Umbauarbeiten am Nürnberger WM-Stadion sind am Mittwoch erfolgreich beendet worden. 13 Stützen sollen zukünftig übermäßige Schwingungen des Oberrangs durch hüpfende Zuschauer abmindern.

Das Nürnberger WM-Stadion ist seit Mittwoch endgültig für die Titelkämpfe (9. Juni bis 9. Juli) gerüstet. Für insgesamt 168 000 Euro war die Arena mit 13 Stahlstützen, die als sogenannte Schwingungsdämpfer dienen werden, ausgestattet worden.

Die Stützen sollen künftig verhindern, dass der Oberrang durch Hüpfen der Zuschauer über das verträgliche Maß hinaus zu schwingen beginnt. "Damit sind die für die WM nötigen Arbeiten allesamt abgeschlossen", sagte Mario Hohmann, Geschäftsführer der Franken-Stadion Nürnberg Betriebs-Gmbh.

13 Sitzplätze weniger als geplant

Durch das Hinzufügen der Stützen, die über zwei rund zwölf Meter tief im Beton verankerte Bohrpfähle mit dem Stadion-Fundament verbunden sind, entstünden keinerlei Sichtbehinderungen, ergänzte Hohmann. Sie stützen den Oberrang in der Nordkurve in der Mitte ab und verringern auftretende Schwingungen auf ein Minimum. Ein negativer Begleiteffekt des Umbaus: Wegen der Stützen wird das Stadion während der WM 13 Sitzplätze weniger haben als geplant. In Nürnberg finden im kommenden Sommer fünf WM-Spiele statt.

Die Baumaßnahmen waren nötig geworden, weil sich beim DFB-Pokalspiel des 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden (3:0) am 25. Oktober Putz vom Oberrang gelöst hatte und Risse entstanden waren, nachdem Nürnberger Fans die Tribüne durch Hüpfen in Schwingung versetzt hatten. Die Stadt Nürnberg hatte in der Folge ein Probehüpfen veranstaltet, nach dem Fans, die unter dem schwingenden Rang standen, "von mulmigen Gefühlen" berichteten.

© SID

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