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23.03.2006

12:19 Uhr

Fußball WM

US-Medien gehen hart mit Kickern ins Gericht

"Deutschland verprügelte die Amerikaner" - ähnlich scharf wie die Nachrichten-Agentur Associated Press reagierten auch andere US-Medien auf die 1:4-Niederlage ihres Teams gegen WM-Gastgeber Deutschland.

Nach der deutlichen 1:4-Pleite gegen Deutschland haben die US-Medien ihre Mannschaft hart kritisiert und gleichzeitig dem WM-Gastgeber für die zweite Halbzeit gute Noten gegeben. "Explosion in der zweiten Halbzeit. Deutschland schlug die USA nicht nur, Deutschland verprügelte die Amerikaner", schrieb die Nachrichten-Agentur Associated Press.

Die US-Pressestimmen im Überblick:

New York Times: "Amerikanisches B-Team erhält ein F in Deutschland (Anm.: F ist die schlechteste Schulnote in den USA). Ein zweitklassiges US-Team löste zur Halbzeit zunächst erstklassiges Schimpfen der deutschen Fans aus, dann fiel innerhalb von Sekunden alles bei den USA auseinander."

Socceramerica: "Jürgen Klinsmann wird nicht mit einem One-Way-Ticket nach Kalifornien zurückfliegen - die USA haben dafür gesorgt. Deutschland erwachte zum Leben, als Klinsmann zu Beginn der zweiten Halbzeit Bastian Schweinsteiger einwechselte. Die Amerikaner brachen in den letzten 15 Minuten zusammen.

Associated Press (AP): "Explosion in der zweiten Halbzeit. Deutschland schlug die USA nicht nur, Deutschland verprügelte die Amerikaner. Jetzt müssen die amerikanischen Fans Zweifel haben, besonders mit Blick auf die schwere WM-Gruppe mit Tschechien, Italien und Ghana."

Espn: "Deutschland spielte wie ein WM-Favorit - aber nur zwischen der 70. und der 80. Minute, als es die USA mit drei Toren versenkte."

© SID

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