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10.12.2013

11:41 Uhr

Gegen Gazprom

Greenpeace stört Real Madrid-Pressekonferenz

Neuerlicher Coup der Umweltschützer gegen den russischen Energieriesen und Fußballsponsor Gazprom: Bei einer Pressekonferenz von Real Madrid am Abend in Kopenhagen entrollte sich ein Protestplakat hinter den Real-Stars.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat einen weiteren Coup gelandet. Nach der Protestaktion am 1. Oktober als sich Aktivisten bei einer spektakulären Aktion vom Stadiondach des St. Jakob Parks in Basel abgeseilt hatten, haben sie es jetzt geschafft, sich bei einer Pressekonferenz des spanischen Rekordmeisters Real Madrid einzuschleusen und sie zu stören.

Den Aktivisten gelang es, bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel beim FC Kopenhagen, ein Plakat hinter den Hauptakteuren zu entrollen.

Als Trainer Carlo Ancelotti und Verteidiger Pepe die Fragen der Journalisten beantworteten, entrollte sich vor der Sponsorenwand im Hintergrund ein rotes Poster mit dem Schriftzug „Save the Arctic. Show Gazprom the red card“ („Rettet die Arktis, zeigt Gazprom die Rote Karte“). Pepe sieht sich irritiert um, schnell eilte ein Kopenhagener Vereinsvertreter herbei, der das Plakat mit einiger Mühe wieder über die Wand warf.

Für den Klub dürfte die gegen die Öl-Bohrungen des russischen Sponsors gerichtete Aktion trotzdem Folgen haben. Nach der Protestaktion vor dem Gastspiel in der Königsklasse von Schalke 04 am 1. Oktober beim FC Basel, als die Umweltschützer ein riesiges Anti-Gazprom-Transparent vom Stadiondach des St. Jakob Parks entrollt hatten, wurde der Schweizer Meister von der Europäischen Fußball-Union Uefa zu einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro verurteilt.

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