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03.12.2015

13:59 Uhr

Gladbach gegen Bayern

„Wir werden uns nicht hinten einigeln“

Quelle:dpa

Gladbach gegen Bayern - da werden viele Erinnerungen wach. Erstmals trifft Erfolgscoach Schubert auf Guardiola. Bayern sei die beste Mannschaft der Welt, meinte der Borussen-Coach. Sein Team müsse am Limit spielen.

Trainer André Schubert will mit Gladbach die Serie halten. Foto: Uwe Anspach dpa

Bewährungsprobe

Trainer André Schubert will mit Gladbach die Serie halten. Foto: Uwe Anspach

MönchengladbachKann Pep Guardiola mit seinen Super-Bayern die Serie halten oder bleibt André Schubert als Bundesligatrainer weiter unbesiegt? Der ewige Klassiker zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München verspricht besondere Spannung - die vor dem Spiel steigt, wie sich bereits auf der Pressekonferenz der Gladbacher am Donnerstag zeigte.

Für die Bayern geht's um die Herbstmeisterschaft, zudem hat der Club unter Coach Guardiola noch nie ein Hinrundenspiel verloren. Der Respekt vor dem alten Rivalen ist groß. „Sie gewinnen nach dem Trainerwechsel fast alles im Moment. Das wird vielleicht das schwerste Auswärtsspiel in der Saison”, meinte Münchens Torjäger Robert Lewandowski vor dem Schlagerspiel des Spitzenreiters beim Tabellenvierten am Samstag.

Der Respekt wird den Leistungen der Gladbacher gerecht. Seit dem Wechsel von Lucien Favre zu Schubert hat der Club in neun Bundesligaspielen siebenmal gewonnen und zweimal remis gespielt. Der Lohn: Sprung auf Rang vier und die Anerkennung der Konkurrenz. Dementsprechend ist das Selbstvertrauen der Elf vom Niederrhein gewachsen.

Borussia Mönchengladbach 2017: Fakten zu den Fohlen

Verein

Borussia Mönchengladbach feierte 2010 ihren 110. Geburtstag. Der 1. August 1900 ist der offizielle Gründungstag des VfL. Die Fußballprofis spielten zuletzt 2016 in der Uefa Champions League und 2017 in der Europa League.
Quelle: Borussia Mönchengladbach

Anhänger

Verein: Mehr als 81.000 Mitglieder (Stand: April 2017).
Fanklubs: mehr als 1100 mit rund 40.000 Mitgliedern
Jünter-Club: 15.270 Mitglieder

„Das ist unser Kapital“, meint der Vereinspräsident.

Social Media

Vertreten auf Facebook Twitter, Instagram, Vine, Soundcloud, Youtube, Google+, SinaWeibo, Snapchat
Digitale Reichweite: 1,385 Millionen Fans

Stadion

Name: Borussia-Park, kein Sponsor
Fassungsvermögen 54.010 Zuschauer,
alle Plätze überdacht, davon 37.865 Sitzplätze

Trikots

Vereinsfarben: schwarz-weiß-grün
Spielkleidung: weiß (Heim), hellgrün (Auswärts), schwarz (Auswärts II)

Größte Erfolge

Deutscher Meister: 1970, 1971, 1975, 1976, 1977
DFB-Pokalsieger: 1960, 1973, 1995
Deutscher Supercupsieger: 1977
UEFA-Cup-Sieger: 1975, 1979

Bilanz

Umsatz 2010: 71,6 Millionen Euro, 2015: 160,6 Millionen Euro, 2016: 196,9 Millionen Euro
Eigenkapital 2010: 15,3 Millionen Euro, 2015: 61,4 Millionen Euro, 2016: 88 Millionen Euro

Sponsoring

Werbeeinnahmen 2016: 36,3 Millionen Euro, Sponsoring 2005: 18,7 Millionen Euro
Hauptsponsor: Postbank
Co-Sponsoren: Audi, Bitburger, Böklunder, digiBet, Kappa, Kyocera, Reuter, Santander, ZTE

Werte im Klub

Wert der Marke: 159 Millionen Euro (Brand Finance, 2016)
Transferwert Profiteam: 164 Millionen Euro (Transfermarkt.de, April 2017)

Wertvollste Spieler

Mahmoud Dahoud (15 Millionen Euro), Christoph Kramer (12 Millionen Euro), Patrick Herrmann (8 Millionen Euro), Lars Stindl (13 Millionen Euro), Yann Sommer (9 Millionen Euro), Andreas Christensen (16 Millionen Euro)

„In den vergangenen Jahren sahen wir nicht so schlecht gegen die Bayern aus. Um sie zu bezwingen, muss natürlich alles passen. Wir werden natürlich alles dafür tun, sie zu ärgern”, sagte Sportdirektor Max Eberl. Schließlich blieben die Borussen auch in der vergangenen Saison gegen den Rekordmeister unbesiegt, holten vier Punkte und ließen keinen Gegentreffer zu.

Schubert weiß, dass es für sein Team die bislang wohl größte Herausforderung ist - trotz der Champions-League-Spiele gegen Juventus Turin oder Manchester City. „Wir sind nicht naiv", sagte Schubert am Donnerstag auf der Gladbacher Pressekonferenz. „Wir werden uns nicht hinten einigeln", kündigte er aber an. Man werde einen Plan entwickeln, auch torgefährlich zu werden.

„Bayern hat sich noch mal entwickelt, ist noch besser und dominanter geworden. Für mich sind sie momentan die beste Mannschaft der Welt”, befand der vom U23-Trainer aufgestiegene Coach, der sich am Anfang der Saison noch mit Regionalligagegnern wie SV Rödinghausen oder FC Wegberg-Beeck beschäftigen musste. Deshalb gilt: "Wir gehen nicht auf den Platz gehen und werden nur Hurra-Fußball spielen."

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