Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.12.2015

11:55 Uhr

Hannover 96 mit neuem Trainer

Schaaf an der Leine

Thomas Schaaf zieht es zurück in den Norden. Der langjährige Trainer Werder Bremens nimmt sich des Liga-Sorgenkinds Hannover 96 an. Nach dem Rücktritt Michael Frontzecks braucht der Klub von der Leine einen Retter.

Zuletzt hatte Thomas Schaaf die Frankfurter Eintracht trainiert. dpa

Nächster Halt Hannover

Zuletzt hatte Thomas Schaaf die Frankfurter Eintracht trainiert.

HannoverThomas Schaaf soll Hannover 96 vor dem Abstieg retten. Seit Montag ist der 54 Jahre alte Fußball-Lehrer der neue Trainer des um den Klassenverbleib kämpfenden Bundesligisten. Am 4. Januar wird er beim Trainingsauftakt seinen ersten Arbeitstag in Hannover haben. Der langjährige Coach von Werder Bremen erhält beim Vorletzten der Tabelle einen Vertrag bis 2017.

„Die Schwere der Aufgabe ist mir bewusst“, sagte Schaaf in einer Mitteilung. „Nichtsdestotrotz freue ich mich auf die große Herausforderung, gemeinsam mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu erreichen.“ Der seit seinem Rücktritt bei Eintracht Frankfurt arbeitslose Schaaf ist Nachfolger von Michael Frontzeck, der zwei Tage nach dem Ende der Hinrunde zurückgetreten war.

Bundesliga: Die elf Zahlen der Hinrunde

Vier

4 - Noch nie in der Bundesliga-Geschichte sammelte ein Spieler so schnell vier Platzverweise wie HSV-Profi Emir Spahic, der in seiner 52. Liga-Partie am 3. Spieltag in Köln Rot sah.
Quelle: dpa

Fünf

5 - Der FC Bayern holte als erster Bundesligist fünfmal in Serie die Herbstmeisterschaft.

Sechs

6 - Spiele brauchte Trainer Huub Stevens, um mit 1899 Hoffenheim den ersten Sieg zu landen. Bei keiner anderen Trainerstation in Deutschland brauchte der Niederländer so lange.

Neun

9 - Sekunden brauchte Kevin Volland zum Treffer für 1899 Hoffenheim gegen Bayern München am 2. Spieltag. Damit stellte er den Rekord von Leverkusens Karim Bellarabi aus der Vorsaison ein.

100

100 - Kein ausländischer Bundesligaprofi hat so schnell die 100-Tore-Marke geknackt wie Robert Lewandowski. Der Pole schaffte das am 7. Spieltag beim 3:0 in Mainz.

269

269 - Tage musste Franck Ribéry auf sein Comeback im Bayern-Trikot warten, in Gladbach erzielte er am 15. Spieltag auch gleich wieder ein Tor. Und verletzte sich kurz darauf prompt erneut.

348

348 - Spielminuten benötigte der FC Ingolstadt bis zu seinem ersten Tor in der Bundesliga. Pascal Groß brach am 8. Spieltag den Bann.

400

400 - Hannover 96 kassierte mit dem 2:4 gegen Borussia Dortmund am 4. Spieltag die 400. Niederlage in der Bundesliga-Historie.

1000

1000 - Ligasiege hat der FC Bayern München durch das 4:0 gegen Köln am 10. Spieltag als erster Fußball-Bundesligist erreicht.

Tausend

1000 - Als erster Bundesligist durchbrach Werder Bremen beim 1:3 gegen Dortmund am 11. Spieltag die unrühmliche Schallmauer von 1000 Gegentoren im eigenen Stadion.

49.000

49.000 - Diese Tormarke der Bundesliga-Geschichte knackte der Mainzer Yunus Malli mit seinem Treffer zum 2:0 gegen Frankfurt (2:1).

Auf Schaaf wartet bei 96 eine schwierige Aufgabe. Nach der schlechtesten Hinserie des Vereins seit dem Wiederaufstieg steht der niedersächsische Erstligist auf dem vorletzten Platz und gab angesichts der Spielweise wenig Hoffnung auf Besserung. Der in der Vorsaison fünf Spieltage vor Saisonende geholte Frontzeck hatte zunächst den Klassenverbleib geschafft, aber in 17 Spielen der neuen Serie nur 14 Punkte geholt.

„Es war nicht schwierig, ihn zu überzeugen“, sagte Clubchef Martin Kind, der Schaaf als „Wunschtrainer“ bezeichnete. „Wir sind vollumfänglich von ihm überzeugt. Er passt zu 96.“ Der mächtige Mann im Verein gilt schon lange als Schaaf-Fan.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×