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11.08.2011

11:31 Uhr

Hasan Salihamidzic

„Ich bin ein halber Münchner“

Mit Bayern München gewann Hasan Salihamidzic in neun Jahren Pokale, Meisterschaften und die Champions League. Am Samstag tritt der 34-Jährige erstmals zu einem Bundesligaspiel gegen seinen ehemaligen Club an. Im Interview spricht der Bosnier über seine Verbindungen zu Uli Hoeneß, seine Vorfreude und seinen gebrochenen Arm.

Hasan Salihamidzic fühlt sich mit dem FC Bayern immer noch verbunden. Quelle: dapd

Hasan Salihamidzic fühlt sich mit dem FC Bayern immer noch verbunden.

Hasan Salihamidzic, Sie spielen am Samstag gegen Ihren alten Club aus München - worauf freuen Sie sich am meisten?

Salihamidzic: Ich freue mich immer, Fußball zu spielen, auf jedes Spiel. Es ist schön, wieder da zu sein. Aber wenn ich sagen würde, das ist ein ganz normales Spiel, dann würde ich lügen. Ich freue mich riesig.“

Welche Verbindungen haben Sie noch zu den Bayern?

Ich habe in München noch ein Haus, eine Wohnung, meine Kinder sind da geboren. Ich bin sozusagen ein halber Münchner. Und ich werde nach meiner Karriere wohl in München leben. Ich habe noch viele Kontakte, viele Freunde in München. Beim FC Bayern habe ich zum Beispiel zu Uli Hoeneß eine enge Verbindung, und mit einigen Physios von Bayern bin ich gut befreundet. Von den Spielern sind ja nicht mehr so viele übriggeblieben, „Schweini', Philipp Lahm und Daniel van Buyten.

Patrick Helmes hat gegen seinen Ex-Club Köln zwei Tore erzielt, jetzt spielen Sie gegen Ihren ehemaligen Verein...

Mir würde es schon reichen, wenn wir ein gutes Spiel machen, wenn wir gewinnen. Es ist nicht meine Art, vorher viel zu erzählen und irgendwelche Sprüche zu machen. Da halte ich mich lieber zurück. Lassen Sie uns nach dem Spiel darüber reden.

Sie haben sich in der Vorbereitung den Arm gebrochen, wenige Tage danach wieder trainiert und spielen jetzt noch mit einer Schiene - sind Sie ein Verrückter?

Nein. Was ist schon ein Verrückter? Ich versuche nur, alles dafür zu tun, um fit zu sein. Wenn der Arm bricht, ist das ein kleiner Nachteil, aber wenn man sich nicht ganz doof anstellt, dann geht das. Ich hatte in der Vorbereitung keine Zeit zu verlieren. Zwei Wochen Pause wären wirklich nicht optimal gewesen. Deshalb habe ich auf die Zähne gebissen. Wenn ich immer pausiert hätte, als ich angeschlagen war, dann hätte ich nur die Hälfte der Spiele gemacht.

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