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29.10.2014

18:45 Uhr

HoGeSa unerwünscht

Fortuna Düsseldorf verbietet Hooligan-Symbole

Nach den schweren Ausschreitungen durch Hooligans und Neonazis in Köln, verbietet Fortuna Düsseldorf jetzt Symbole der Organisation „Hooligans gegen Salafisten“. Das teilte der Zweitligist am Mittwoch mit.

Krawalle durch Hooligans und Neonazis in Köln. Fortuna Düsseldorf verbietet in Zukunft das Zeigen von Symbolen der Organisation HoGeSa, „Hooligans Gegen Salafisten“. dpa

Krawalle durch Hooligans und Neonazis in Köln. Fortuna Düsseldorf verbietet in Zukunft das Zeigen von Symbolen der Organisation HoGeSa, „Hooligans Gegen Salafisten“.

DüsseldorfFortuna Düsseldorf verbietet im Stadion ab sofort das Tragen und Zeigen von Kleidungsstücken mit dem Schriftzug „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten). Wie der Fußball-Zweitligist am Mittwoch mitteilte, wird das Verbot in die Stadionordnung aufgenommen.

Die Düsseldorfer reagierten damit auf die Krawalle bei einer Demonstration am vergangenen Sonntag in Köln, bei der sich rund 4800 Hooligans, Neonazis und Rechtsextremisten Straßenschlachten mit der Polizei lieferten. Verboten hat die Fortuna auch das Zeigen des Schriftzuges „Gnuhonnters“, unter dessen Namen sich rechtsgerichtete Hooligans vereinigt haben.

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Der Name ist Programm, die Einstellung extrem aggressiv: Die Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ marschiert in Köln auf, hetzt gegen Migranten, greift Polizisten an. Diese müssen sich mühen, die Situation zu beruhigen.

Von

dpa

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