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23.07.2015

13:34 Uhr

HSV-Chef

Beiersdorfer fordert neuen Verteilerschlüssel für TV-Geld

Der HSV möchte mehr vom Kuchen der Bundesliga-TV-Einnahmen haben. Nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch die Beliebtheit des Vereins solle eine Rolle spielen, fordert der Vorsitzende Dietmar Beiersdorfer.

Nach Ansicht von Beiersdorfer sollten bei der Verteilung der TV-Gelder nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch Beliebtheit des Clubs eine Rolle spielen. dpa

Vorstandsvorsitzender

Nach Ansicht von Beiersdorfer sollten bei der Verteilung der TV-Gelder nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch Beliebtheit des Clubs eine Rolle spielen.

HamburgDer Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer vom Hamburger SV fordert eine andere Verteilung der Fernsehgelder in der Fußball-Bundesliga. Grundlage bisher ist die durchschnittliche Tabellenplatzierung der Vereine in den vergangenen fünf Jahren. „Unseres Erachtens sollten auch die Einschaltquoten und die Attraktivität des Clubs nicht außer Acht gelassen werden“, sagte Beiersdorfer der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Und ergänzte: „Wir gehören zu den drei bis fünf meistgesehenen Clubs in Deutschland.“

Dennoch erhalten die lediglich auf Platz 14 der sportlichen Wertung liegenden Hamburger (25,759 Millionen Euro) weniger Geld als beispielsweise der FC Augsburg (33,591 Mio.), FSV Mainz 05 (32,025 Mio.) und 1899 Hoffenheim (30,911 Mio.).

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„Die Attraktivität muss sich zukünftig auch in der Verteilung der TV-Gelder niederschlagen“, forderte Beiersdorfer deshalb. Der HSV ist in der Wertung nach durchschnittlichen Einschaltquoten bei Sky die Nummer fünf hinter dem FC Bayern München, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04. Der FC Augsburg (15.) und 1899 Hoffenheim (17.) folgen mit deutlichem Abstand.

Von

dpa

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