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03.07.2015

15:33 Uhr

HSV-Investor Kühne

Milliardär in der Warteschleife

Er vermisst fertige Spieler, eine Verjüngung aber auch: HSV-Fan und Anteilseigner Klaus-Michael Kühne würde sich gerne beim Kader des Vereins einmischen. Fragen müsste ihn der Klub dafür aber schon selbst.

Milliardär und HSV-Anteilseigner Klaus-Michael Kühne wartet darauf, bei der Kaderplanung des klammen Bundesliga-Dinos mit einbezogen zu werden. dpa

„Ich bin da ein wenig in der Warteschleife“

Milliardär und HSV-Anteilseigner Klaus-Michael Kühne wartet darauf, bei der Kaderplanung des klammen Bundesliga-Dinos mit einbezogen zu werden.

HamburgInvestor Klaus-Michael Kühne wartet auf eine Anfrage des Hamburger SV zur Mithilfe bei der Verstärkung des Fußball-Bundesligisten. „Es ist Sache des Vereins, Vorschläge zu machen. Bislang hat man mich noch nicht konkret angesprochen. Ich bin da ein wenig in der Warteschleife“, sagte der 78 Jahre alte Multi-Milliardär dem Hörfunksender NDR 90,3 am Freitag. „Noch hat man mir keine Spieler genannt, die gekauft werden könnten. Das vermisse ich ein bisschen.“

Der HSV hat nach sieben Abgängen lediglich Gotoku Sakai vom VfB Stuttgart verpflichtet. „Fertige Spieler, die eine gewisse Stabilität in die Mannschaft bringen - das vermisse ich beim HSV so ein bisschen“, sagte Kühne. „Die Spielerdecke war in den letzten zwei Jahren schon dünn, jetzt ist sie noch dünner.“

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Ohne einen einzigen Neuzugang ist der Hamburger SV ins Training gestartet. Die inzwischen notorisch klammen Hanseaten sind auf Schnäppchensuche. Milliardär Klaus-Michael Kühne lockt jedoch wieder mit dem Scheckbuch.

Der in der Schweiz lebende Logistik-Unternehmer will sich mit HSV-Trainer Bruno Labbadia zum Gespräch treffen. „Andererseits ist jetzt ein Trainer da, der Anlass zur Hoffnung gibt“, meinte Kühne. „Es muss eine Verjüngung stattfinden. Das geht aber über Jahre. Man kann da keine Wunder erwarten, sondern nur eine allmähliche Stabilisierung.“

Von

dpa

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