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24.10.2016

13:51 Uhr

HSV-Krise

Aufsichtsrat zweifelt an Vereinsführung

Bereits vor Wochen hat sich der Hamburger SV von Trainer Bruno Labbadia getrennt. Doch auch mit neuem Coach kommt der HSV nicht vom Fleck – deshalb steht mittlerweile auch die Zukunft der sportlichen Führung infrage.

Für Karl Gernandt, den Aufsichtsratsvorsitzenden der HSV Fußball AG (rechts), ist nach der jüngsten Niederlage gegen Eintracht Frankfurt auch die sportliche Führung um Dietmar Beiersdorfer nicht mehr unumstritten. Der HSV liegt derzeit mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. dpa

Ende der Zusammenarbeit in Sicht?

Für Karl Gernandt, den Aufsichtsratsvorsitzenden der HSV Fußball AG (rechts), ist nach der jüngsten Niederlage gegen Eintracht Frankfurt auch die sportliche Führung um Dietmar Beiersdorfer nicht mehr unumstritten. Der HSV liegt derzeit mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

HamburgNach dem Absturz auf den letzten Platz in der Fußball-Bundesliga stellt HSV-Aufsichtsratschef Karl Gernandt die Vereinsführung um Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer infrage. „So eine sportliche Krise gab es in der Bundesliga-Geschichte des HSV noch nie. Ich werde da nicht tatenlos zusehen. Es geht sportlich und in der Führung nicht mehr so weiter“, sagte Gernandt der „Bild“-Zeitung (Montag), ohne Beiersdorfer oder andere Hamburger Verantwortungsträger namentlich zu nennen.

Der seit Jahren schwer kriselnde Traditionsclub rangiert nach nur zwei Punkten aus acht Saisonspielen auf Ligarang 18, der neue Trainer Markus Gisdol musste in seinen ersten drei Partien prompt zwei Niederlagen mitanschauen.

Bereits nach dem jüngsten 0:3 gegen Eintracht Frankfurt am Freitagabend hatte sich Gernandt „entsetzt“ darüber gezeigt, „wie zaghaft, wie wenig geschlossen und zum Teil naiv“ sich die HSV-Profis präsentiert hätten. Bereits am Dienstag (20.45 Uhr) müssen die Hamburger im DFB-Pokal beim Drittligisten Hallescher FC antreten.

Von

dpa

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