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12.04.2012

12:55 Uhr

HSV

Uwe Seeler glaubt nicht an den Klassenerhalt

Der HSV braucht nach der 0:4-Pleite gegen Hoffenehim im nächsten Spiel dringend Punkte, um nicht noch tiefer in den Abstiegskampf zu geraten. Das Hamburger Idol Uwe Seeler hat dagegen kaum noch Hoffnung.

Uwe Seeler ist derzeit nicht in Feierlaune, wenn er an den HSV denkt. ap

Uwe Seeler ist derzeit nicht in Feierlaune, wenn er an den HSV denkt.

SinsheimFußball-Idol Uwe Seeler fürchtet mehr denn je um die Bundesliga-Existenz seines Hamburger SV. „Wenn man so in den Abstiegskampf geht, dann wird das nichts. Wenn wir so weitermachen, habe ich keine Hoffnung mehr. Nicht mal ein Fünkchen. Das ist einfach jämmerlich“, sagte der einstige Torjäger und spätere Präsident des HSV der „Bild“-Zeitung (Donnerstag) nach der 0:4-Niederlage des Tabellen-14. bei 1899 Hoffenheim.

Seeler hatte die Partie zu Hause in Norderstedt im Fernsehen verfolgt - fassungslos. „Alle anderen Rivalen im Abstiegskampf rennen, kämpfen. Und wir?“, fragte der 75-Jährige.

In Sinsheim war die Ratlosigkeit kaum geringer. „Wir müssen dieses Spiel schnell vergessen. Aber wir dürfen nicht schnell vergessen, wie wir gespielt haben. Am Samstag gegen Hannover haben wir das nächste Endspiel. Da müssen wir eine ganz andere Mannschaft sehen“, forderte Sportchef Frank Arnesen mit gepresster Stimme.

Nach der fünften Niederlage in den letzten sieben Spielen hat der HSV nur zwei Punkte Abstand zum Relegationsplatz. Nach dem Nordderby geht's nach Nürnberg, dann gegen Mainz und am letzten Spieltag könnte es für das Bundesliga-Gründungsmitglied ein ganz großes Zitterspiel beim FC Augsburg geben.

Wie Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden, schlichen die Spieler nach dem Abpfiff durch die Katakomben der Rhein-Neckar-Arena. „Nur der Kapitän sagt was“, erklärte Routinier David Jarolim das Schweigen der Profis. Auch Mladen Petric presste die Lippen zusammen und schüttelte den Kopf.

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