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27.09.2011

15:08 Uhr

Huub Stevens im Interview

„Ich möchte ganz oben mitmischen“

Der alte und neue Schalke-Trainer Huub Stevens gibt sich selbstbewusst: Im Interview macht er deutlich, dass er ganz oben mitmischen will. Lediglich die Meisterschaft hat er bereits an die Bayern abgetreten.

Huub Stevens wieder Trainer auf Schalke

Video: Huub Stevens wieder Trainer auf Schalke

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Herr Stevens, Sie sind zu Beginn Ihrer zweiten Amtszeit auf Schalke von den Fans auf dem Trainingsplatz sehr emotional begrüßt worden. Was haben Sie in diesem Moment gefühlt?

Huub Stevens: Als ich damals zu Schalke gekommen bin, war ich ein Nobody. Auf Schalke ist auch mein Name gewachsen. Ich habe hier sechs Jahre lang gearbeitet, Schalke ist nicht irgendein Verein. Einmal Schalke, immer Schalke. Und so emotional, wie Schalke ist - da nimmst Du einfach mehr mit. Entsprechend freue ich mich sehr, dass ich zurück bin. Aber was damals war, ist nicht mehr wichtig. Das Heute und das Morgen ist wichtig.

Wie ist es zur Einigung gekommen?

Das waren hektische Tage. Erst die Geschichte mit dem HSV, dann meldet sich der FC Schalke 04. Da denkt man schon drüber nach. Die Gespräche waren sehr positiv und harmonisch. Am Montagabend ganz spät haben wir eine Einigung getroffen. Ich bin froh darüber. Es liegt viel vor uns. Ich freue mich auf die Herausforderung.

Stevens-Rückkehr perfekt: „Der Huub ist richtig heiß auf Schalke“

Stevens-Rückkehr perfekt

„Der Huub ist richtig heiß auf Schalke“

Huub Stevens ist zurück auf der Trainerbank des Fußball-Bundesligisten Schalke 04. Schon am Morgen leitete er das Training der Königsblauen. Pikant ist sein Schalke-Comeback in der Bundesliga am Sonntag.

Wie intensiv haben Sie Schalke in den vergangenen Monaten verfolgt?

Ich habe als Experte für Liga total! gearbeitet. Ich war gegen Bayern München im Stadion und habe das Spiel intensiv verfolgt. Man verfolgt immer seinen Ex-Verein. Ich habe sechs Jahre lang hier gearbeitet und den Verein ins Herz geschlossen. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Ich hoffe, ich kann das weiter verfolgen, was Ralf Rangnick angefangen hat.

Haben Sie Kontakt zu ihm aufgenommen?

Wichtig ist, dass Ralf seine Ruhe bekommt. Ich habe ihm eine SMS geschickt und gute Besserung gewünscht. Ich schätze ihn als Trainer und als Menschen. Ich fand es sehr mutig von ihm, dass er diese Entscheidung getroffen hat.

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