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20.03.2006

12:20 Uhr

Im Puma-T-Shirt zur Fifa WM 2006

Fußballfest ohne Kleiderordnung

VonMaike Telgheder

Die Werbevorschriften der Fifa bieten bereits Monate vor der WM Stoff für reichlich Legenden. Der Weltfußballverband hat jetzt eine FAQ-Liste zum Thema Marketing veröffentlicht, um dem entgegenzusteuern. Aufatmen dürfen danach nicht nur die „gemeinen“ Fußball-Fans, sondern auch die VIPs.

FRANKFURT. Die gute Nachricht vorneweg: Wer zu den Glücklichen gehört, ein Ticket für ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft ergattert zu haben, der darf in seinem Lieblingstrikot ins Stadion, selbst wenn das den Schriftzug der Nicht-Fifa-Partner Nike oder Puma tragen sollte. Niemand ist gezwungen, das T-Shirt auszuziehen, das Logo herauszuschneiden oder einen Aufkleber des Weltpartners Adidas darüber zu pappen, um an den Sicherheitsbeauftragten vorbeizukommen.

Das hat das deutsche Organisationskomitee des Weltfußballverbandes Fifa jetzt noch einmal klar gesagt: In einer Liste mit den elf am häufigsten gestellten Fragen und den entsprechenden Antworten rund um das Thema Marketing bei der Fifa WM 2006.

Aufatmen dürfen danach auch die VIPs, die besonders wichtigen Personen wie Schauspieler, Politiker und Staatsgäste: Sie können im eigenen Mercedes, Audi oder BMW zum Spiel vorgefahren werden und müssen nicht auf die Wagen des offiziellen Sponsors Hyundai umsteigen.

Für die Fifa wurde es höchste Zeit, diese Antworten zu geben, schließlich kochte in München kürzlich die Diskussion hoch, ob Taxis mit Werbung anderer Hersteller als den offiziellen Partnern Gäste zu den zwölf Stadien fahren dürfen oder nicht? Sie dürfen.

Erleichterung auch bei all den Gastronomen, die vom "Public Viewing" also den Menschenansammlungen vor den öffentlichen Großleinwänden in den zwölf Austragungsstädten ein Zusatzgeschäft erhoffen: Dort sind nicht ausschließlich Burger von Mc Donalds, Kaltgetränke von Coca-Cola und das Bud von Anheuser Busch zugelassen. Es können auch Bratwurst und Bier von lokalen Anbietern verkauft werden.

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