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07.07.2015

18:19 Uhr

Infront

Chinesische Wanda-Gruppe übernimmt Sportrechte-Vermarkter

Vondpa

Günther Netzer hat einen neuen Arbeitgeber: Die chinesische Wanda-Gruppe hält nun die Mehrheit am Schweizer Sportrechte-Vermakter Infront. Chef des Unternehmens ist der Neffe Philippe von Fifa-Chef Sepp Blatter.

Der ehemalige Fußball-Profi Günter Netzer arbeitet für Infront, vor allem als Gesicht der Firma. dpa

Executive Director

Der ehemalige Fußball-Profi Günter Netzer arbeitet für Infront, vor allem als Gesicht der Firma.

PekingDie chinesische Wanda-Gruppe hat endgültig die Mehrheit am Schweizer Sportrechte-Vermarkters Infront erworben. Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben vom Dienstag für rund 1,05 Milliarden Euro die Anteile des Finanzinvestors Bridgepoint. Wanda stelle künftig mit Topmanager Lincoln Zhang auch den Aufsichtsratschef. Die Chinesen hatten sich im Februar in einem Bieterwettbewerb durchgesetzt und erhalten mit dem Deal 68,2 Prozent der Anteile.

Executive-Direktor des Sportrechtehändlers und Vermarktungspartners mehrerer Fußball-Bundesligisten ist Weltmeister Günther Netzer. Infront-Chef Philippe Blatter ist der Neffe des Präsidenten des Fußball-Weltverbands Fifa, Sepp Blatter.

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Den neuen Vorstoß in das Sportgeschäft will Wanda unter anderem dazu nutzen, Chinas Bewerbungen für große, internationale Sportereignisse zu unterstützen. Peking sowie Almaty in Kasachstan sind die letzten Bewerber für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022.

Wanda gilt als Chinas größter Immobilienkonzern und hält außerdem die größte Kino-Kette des Landes. Firmenchef Wang Jianlin ist einer der reichsten Chinesen. Zu dem Konzern gehören unter anderem Hotels, Einkaufszentren und der britische Yacht-Produzent Sunseeker.

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