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17.01.2007

12:30 Uhr

„Il Fenomeno“ dpa

Ronaldo will zurück nach Italien.

dpa MAILAND. Ronaldo und der AC Mailand sind sich einig, jetzt muss nur noch Real Madrid dem Wechsel des brasilianischen Fußball-Nationalstürmers nach Italien zustimmen.

Dies berichtete die Zeitung „La Gazzetta dello Sport“. Der italienische Spitzenclub zahle dem 30-Jährigen nach Angaben des Blattes ein Jahresgehalt von sechs Mill. Euro. Darüber hinaus dürfe er seine gesamten Werbeeinnahmen in Höhe von derzeit elf Mill. Euro pro Jahr behalten, während er bei Real die Hälfte seiner Werbegelder an den Club abtreten müsse. Ronaldos Berater Fabiano Farah verhandle schon in Madrid mit Real-Sportdirektor Predrag Mijatovic über eine sofortige Freigabe des Brasilianers.

Obwohl Ronaldo bei Real in Ungnade gefallen ist, wollen sich die Spanier den Abschied des einstigen Superstars teuer bezahlen lassen. Angeblich fordert der Club eine Ablösesumme von 15 Mill. Euro. Ein Angebot des saudischen Clubs Al Ittihad über elf Mill. Euro hatte Real abgelehnt.

Bei Milan würde Ronaldo mit offenen Armen empfangen. Sowohl Trainer Carlo Ancelotti als auch die gesamte Mannschaft hätten sich für eine sofortige Verpflichtung des Weltmeisters von 2002 ausgesprochen, berichtete die „La Gazzetta dello Sport“.

Dass Ronaldo von 1997 bis 2002 das Aushängeschild des Lokalrivalen Inter Mailand war, stört bei Milan niemanden. Bei Inter dagegen schaut man der sich anbahnenden Rückkehr des „Fenomeno“ mit gemischten Gefühlen entgegen. „Begeistert sind wir natürlich nicht“, gab Inter-Präsident Massimo Moratti zu, der sich einst wie ein Vater um seinen Lieblingsspieler gekümmert hatte. Der ganz große Erfolg war Ronaldo mit Inter in Italien aber immer verwehrt geblieben. Mit Real holte Ronaldo 2002 den Weltpokal und 2003 die Meisterschaft.

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