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29.07.2014

14:25 Uhr

Kein Gedanke an Flick-Nachfolge

Sorg will „zweiten Pokal“ im Sommer

Deutschlands Nachwuchskicker glänzen bei der U 19-EM, Trainer Sorg ist gefragt – und heißer Kandidat auf die Position des Assistenz-Trainers der Nationalmannschaft. Spekulationen über dieses Thema blockte er aber ab.

Marcus Sorg will zurzeit nicht an die Spekulationen über ein Engagement als Co-Trainer von Joachim Löw. Ihm ist der Erfolg bei U-19-EM wichtiger. dpa

Marcus Sorg will zurzeit nicht an die Spekulationen über ein Engagement als Co-Trainer von Joachim Löw. Ihm ist der Erfolg bei U-19-EM wichtiger.

BudapestAn Spekulationen über ein mögliches Engagement als Co-Trainer von Joachim Löw wollte sich Marcus Sorg nicht beteiligen. Sein ganzer Fokus gelte dem Titelgewinn bei der U-19-EM in Ungarn ließ der 48-Jährige auch nach dem souveränen Final-Einzug der DFB-Auswahl über einen Verbandssprecher mitteilen.

„Das ist die alleinige Entscheidung des Bundestrainers. Joachim Löw wird die für sich beste Lösung treffen. Ich konzentriere mich allein auf unser großes Ziel bei der U-19-EM“, sagte Sorg. Und: „Jetzt wollen wir auch den zweiten Pokal in diesem Sommer.“ Dabei gilt er – nicht erst seit dem überzeugenden 4:0-Halbfinalsieg gegen Österreich – als heißer Kandidat auf die Nachfolge von Hansi Flick als Co-Trainer der A-Nationalmannschaft.

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Von den bislang gehandelten Anwärtern wiesen U 20-Trainer Frank Wormuth und auch der ehemalige Mainzer Coach Thomas Tuchel deutlich darauf hin, dass der Job für sie kein Thema sei. „Ich kann definitiv ausschließen, dass Thomas Tuchel Nachfolger von Hansi Flick wird, dies stand auch niemals zur Debatte“, sagte Tuchels Sprecher Felix Ahns dem Sender Sky Sport News HD am Dienstag. Wormuth dementierte am Tag zuvor. Das sei aktuell kein Thema, meinte der Chefausbilder des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Auch Sorg, der erst seit Beginn der vergangenen Saison in Diensten des Verbandes steht, hält sich bei diesem Thema bedeckt. Doch den ehemaligen Freiburger Bundesligacoach halten viele seiner Spieler für den geeigneten Kandidaten. Torjäger Davie Selke betonte, dass der Erfolg mit dem Team bei der EM in Ungarn eine logische Konsequenz der gemeinsamen Arbeit sei. „Das Verhältnis zwischen Trainerteam und Spielern ist ein Erfolgsgeheimnis“.

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