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02.03.2012

15:11 Uhr

Kevin Kuranyi

Mit Dynamo Moskau auf Titeljagd

Kevin Kuranyi sieht Chancen auf den ersten Titel mit seinem neuen Verein Dynamo Moskau. Doch er ist nicht der einzige millionenschwere Zukauf. Nach langer Pause geht die Meisterschaft in die entscheidende Phase.

Bei Schalke hatte Kevin Kuranyi viel Grund zum Jubeln. Jetzt will er auch in Russland seinen Verein zum Erfolg schießen. ap

Bei Schalke hatte Kevin Kuranyi viel Grund zum Jubeln. Jetzt will er auch in Russland seinen Verein zum Erfolg schießen.

MoskauMit prominenten Neuzugängen und Investitionen in Rekordhöhe startet Russlands Fußball-Eliteliga an diesem Samstag in das Europameisterschaftsjahr. Bis Mai machen die acht stärksten Teams in einer Meisterschaftsrunde den Titel unter sich aus. Vorne dabei: Dynamo Moskau mit Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi. „Auf Platz eins ist der Rückstand schon groß - aber eine kleine Hoffnung bleibt“, sagte der 30-Jährige kurz vor dem Start gegenüber der dpa. Derzeit liegt Dynamo sieben Punkte hinter Titelverteidiger Zenit St. Petersburg auf Rang drei. Aber noch sind zwölf Partien zu spielen.

Mit der Großbank VTB im Rücken hat der einstige Geheimdienstclub auf dem Transfermarkt richtig geklotzt. Allein 19 Millionen Euro sollen für den Ungarn Balázs Dzsudzsák (25) an den Kaukasusverein Anschi Machatschkala geflossen sein - europaweit der teuerste Wechsel des Winters. Hinzu kommt für acht Millionen Euro der Ecuadorianer Christian Noboa (26) von Rubin Kasan. „Unsere Mannschaft hat das Potenzial, noch viel zu erreichen“, sagt der frühere Schalker Kuranyi.

Doch auch die anderen Topteams haben kräftig aufgerüstet. Auffällig: Wenige Monate vor der EM kehrten drei russische Nationalspieler aus der englischen Premier League in ihre Heimat zurück, um Spielpraxis zu sammeln. Auswahlkapitän Andrej Arschawin (30) wechselt - zunächst auf Leihbasis - vom FC Arsenal zu seinem Heimatverein Zenit. Dinijar Biljaletdinow (27, FC Everton) verstärkt Rekordmeister Spartak Moskau, der nur einen Punkt hinter Dynamo auf Platz vier liegt. Und Roman Pawljutschenko (30, Tottenham Hotspur) stürmt nun für den Hauptstadtclub Lokomotive, der derzeit Sechster ist.

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