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15.01.2010

14:08 Uhr

Komfortable Finanzausstattung

City greift Platzhirsch ManU an

VonKatharina Slodczyk

Manchester United war lange Zeit der reichste Fußballclub. Doch jetzt gibt der Lokalrivale Manchester City die Maßstäbe vor: Während der Traditionsverein unter dem Schuldenberg ächzt, den ihm sein neuer Eigentümer, US-Milliardär Malcolm Glazer, aufbürdet, profitiert Manchester City von der Großzügigkeit seines Investors.

Roberto Mancini: Der Manager von Manchester City kann aus dem Vollen schöpfen. Reuters

Roberto Mancini: Der Manager von Manchester City kann aus dem Vollen schöpfen.

LONDON. David Beckham wird auf seine alten Tage sentimental: „Ich hätte Manchester United nie verlassen sollen“, sagte der Fußballstar jüngst in einem Interview. Von 1992 bis 2003 hat Beckham bei Manchester United (ManU) gespielt. Jetzt ist er von LA Galaxy an den AC Mailand ausgeliehen. Angeblich verdient er 50 Millionen Dollar pro Jahr. Das könnte sich sein alter Verein wahrscheinlich gar nicht leisten.

Seitdem der US-Milliardär Malcolm Glazer ManU überwiegend auf Pump gekauft hat, drücken den Verein hohe Schulden. Glazer ist 2005 in den britischen Fußballmarkt eingestiegen – angelockt von dem Werbewert der Premier League. In keiner anderen Liga wird so viel Geld eingenommen – und für neue Spieler wieder ausgegeben.

Anleihe bringt nicht die Wende

Derzeit versucht Glazer seine Finanzen zu ordnen und will eine Anleihe herausgeben. Doch dieser Schritt wird nicht die finanzielle Wende bringen.

Ganz anders sieht es dagegen bei dem Lokalrivalen Manchester City aus. Der neue Investor, ein Scheich aus Abu Dhabi, verzichtete gerade auf die Rückzahlung von mehr als 300 Millionen Pfund. Er wandelte seine Forderungen in Eigenkapital um, um die Schuldenlast zu begrenzen.

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