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27.02.2016

04:31 Uhr

Korruptionsskandal

Fifa-Ermittler befragen Citigroup

Folge der Spur des Geldes: Die Citigroup wird von US-Behörden zum Korruptionsskandal in der Fußballwelt befragt. Es geht darum, Licht ins Dunkel von zweifelhaften Millionentransfers zu bringen und Vernetzungen aufzudecken.

US-Ermittler beginnen mit der Befragung von Geldhäusern zu möglichen illegalen Finanztransaktionen im Zusammenhang mit der Vergabe von Fußball-WM-Rechten- Reuters

Citigroup-Zentrale in New York

US-Ermittler beginnen mit der Befragung von Geldhäusern zu möglichen illegalen Finanztransaktionen im Zusammenhang mit der Vergabe von Fußball-WM-Rechten-

New YorkIm Zusammenhang mit Ermittlungen im Fifa-Korruptionsskandal wollen US-Behörden die US-Großbank Citigroup befragen. Das Geldhaus teilte am Freitag mit, eine Vorladung vom Staatsanwalt aus New York erhalten zu haben. Die Bank solle Auskunft über Verbindungen und Transaktionen von "bestimmten Einzelpersonen" bei der Tochter Citibank geben. Citigroup wolle mit den Behörden bei der Untersuchung kooperieren.

Ein massiver Korruptionsskandal hatte im vergangenen Jahr den Weltfußballverband Fifa erschüttert. Derzeit ermittelt die Schweizer Staatsanwaltschaft wegen der Vergabe der Fußballweltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar. Die USA haben Anklage gegen mehrere Fifa-Funktionäre erhoben. Ihnen wird organisierte Kriminalität, Geldwäsche und Betrug im Zuge millionenschwerer Bestechungen zur Last gelegt.

Der Verband hatte am Freitag einen neuen Präsidenten gewählt. Gianni Infantino wird den Fußball-Weltverbands vorstehen. Der 45-Jährige aus der Schweiz setzte sich am Freitag beim außerordentlichen Fifa-Kongress gegen den zuvor als Favoriten gehandelten Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa durch. Infantino erhielt 115 der 207 Stimmen und damit die erforderliche Mehrheit. Infantino tritt damit die Nachfolge des für sechs Jahre gesperrten Joseph Blatter an, der die Fifa seit 1998 geführt hatte.

Von

rtr

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