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19.10.2014

22:33 Uhr

Krise bei Werder Bremen

Marco Bode wird neuer Aufsichtsratschef

Marco Bode löst Willi Lemke ab: Der krisengeschüttelte Verein Werder Bremen will mit dem beliebten Ex-Nationalspieler eine neue Strategie fahren. Bode gibt Trainer Dutt keine uneingeschränkte Rückendeckung.

Der frühere Spieler von Werder Bremen wird Aufsichtsratsboss: Marco Bode. dpa

Der frühere Spieler von Werder Bremen wird Aufsichtsratsboss: Marco Bode.

BremenDer ehemalige Nationalspieler Marco Bode hat angekündigt, schon in den nächsten Tagen Nachfolger von Willi Lemke als Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen zu werden. Noch in diesem Monat werde er sein neues Amt antreten, sagte der 45-jährige Bode am Sonntagabend im TV-Sender Sky. Den Personalwechsel an der Spitze des Aufsichtsrates hatte der Verein zuletzt angekündigt, einen genauen Termin aber offen gelassen.

Wie zuvor Geschäftsführer Thomas Eichin wollte auch Bode dem Werder-Trainer Robin Dutt keine Job-Garantie über das nächste Bundesliga-Spiel hinaus geben. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Robin die Kurve kriegen können. Natürlich wissen wir, dass die Situation schwierig ist und das wir auch uns nicht frei machen können von der Analyse von Ergebnissen“, sagte Bode.

Zuvor hatte auch Bremens Manager Thomas Eichin den Druck auf Trainer Dutt vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln erhöht. „Wir werden alle an Ergebnissen gemessen, das weiß auch Robin Dutt“, sagte der Geschäftsführer des sieglosen Tabellenletzten am Sonntag im TV-Sender Sport1. Für die Bremer sei die Partie am Freitagabend im eigenen Stadion eine sehr wichtige Begegnung. „Das kann man schon als Endspiel bezeichnen. Das hat aber nichts mit dem Trainer zu tun“, erklärte Eichin.

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Werders Finanzpolitik wird ein Risiko

Mit Robin Dutt wollte Bremen durchstarten. Etwas mehr als ein Jahr später ist der Aufbruch aber schon wieder vorbei, Werders jahrelange Krise geht weiter. Nun soll alles besser werden – mit hohem finanziellen Risiko.

Sowohl Eichin als auch Bode wollten Trainer Dutt nicht für die 0:6-Niederlage am letzten Bundesliga-Spieltag bei Bayern München verantwortlich machen.

Von

dpa

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