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19.12.2014

22:27 Uhr

Last-Minute-Sieg in Mainz

Und am Ende gewinnen immer die Bayern

89 Minuten hatte der Rekordmeister aus München große Probleme mit mutig spielenden Mainzern, lag zwischendurch sogar zurück. Dann kam Arjen Robben. Die Mainzer konnten einem am Ende nur noch Leid tun.

Der Münchener Bastian Schweinsteiger (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:1 mit den Kollegen von der Bank. Die Bayern hatten im letzten Spiel des Jahres mehr Mühe als erwartet. dpa

Der Münchener Bastian Schweinsteiger (r) jubelt nach seinem Treffer zum 1:1 mit den Kollegen von der Bank. Die Bayern hatten im letzten Spiel des Jahres mehr Mühe als erwartet.

MainzArjen Robben hat dem FC Bayern am Ende einer nahezu perfekten Hinrunde einen glücklichen Sieg und einen weiteren Rekord beschert. Der Niederländer erzielte am Freitag in der letzten Minute den Münchner Siegtreffer zum hart erkämpften 2:1 (1:1) beim zuletzt kriselnden FSV Mainz 05. Damit liegt die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola schon 14 Punkte vor Verfolger VfL Wolfsburg und geht mit dem größten Vorsprung in der Bundesliga-Historie nach 17 Spieltagen in die Winterpause. Die Mainzer, die seit neun Spielen ohne Sieg sind, wurden dagegen für ihren hohen Aufwand nicht belohnt.

Vor 34 000 Zuschauern in der ausverkauften Mainzer Coface Arena waren die Gastgeber durch Elkin Soto sogar in Führung gegangen (21.), doch Weltmeister Bastian Schweinsteiger gelang nur 166 Sekunden später der Ausgleich per Freistoß.

Die Bayern hatten im letzten Spiel des Jahres mehr Mühe als erwartet. Der technischen Überlegenheit der Münchner setzten die Rheinhessen Einsatzwillen und eine hohe Laufbereitschaft entgegen. Dass es kein Spaziergang werden würde, zeichnete sich schon in der vierten Minute ab, als Pablo de Blasis per Kopf traf. Der Argentinier stand jedoch im Abseits.

In der 21. Minute war es dann aber doch passiert. Bayern-Profi Pierre-Emile Höjbjerg leitete mit einem Fehlpass im Spielaufbau einen schnellen Mainzer Gegenzug ein. Nach scharfer Hereingabe von de Blasis tunnelte Soto den Welttorhüter Neuer. Es war erst das vierte Bundesliga-Gegentor der Münchner in dieser Saison.

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