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21.07.2015

17:08 Uhr

Manchester mit Rekordangebot

United will Müller – angeblich für 100 Millionen Euro

Erst Schweinsteiger, nun Thomas Müller? Englische Medien berichten vom Interesse Manchester Uniteds am Bayern-Stürmer. Die wahnsinnige Summe im Raum: 100 Millionen Euro. FCB-Präsident Rummenigge lässt das kalt.

Das Gebot für Thomas Müller ist unbestätigt. AFP

Nichts überstürzen

Das Gebot für Thomas Müller ist unbestätigt.

ShanghaiPhilipp Lahm scherzte, als das Gespräch auf die irre 100-Millionen-Offerte für Thomas Müller kam. „Ich mache mir um Thomas keine Sorgen. Ich glaube, er wird nicht abheben“, erklärte der grinsende Bayern-Kapitän im fernen Shanghai. Selbst über das theoretische Fehlen der urbayerischen Stimmungskanone bei den nächsten Titelpartys der Münchner konnte Lahm am Dienstag nur witzeln. „Das würden wir hinkriegen, das ist das kleinste Problem. Aber wer quatscht den ganzen Tag? Das ist das andere Problem.“ Ein Abgang von Thomas Müller ist für den FC Bayern kein Thema.

Humorvoll konnte Bayern-Allrounder Lahm da in China die wilden Spekulationen englischer und deutscher Medien quittieren, wonach Manchester United bis zu 100 Millionen Euro als Ablöse für eine Verpflichtung von Müller bieten würde. Natürlich könne man im Fußball nie Garantien geben, ergänzte Lahm pflichtgemäß. Aber das Gedankenmodell eines zweiten Abgangs nach dem von Bastian Schweinsteiger auf die Insel hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schon kategorisch ausgeschlossen.

„Ich kann alle Fans total beruhigen: Wir werden keinen weiteren Spieler mehr Richtung Manchester United abgeben“, sagte Rummenigge rund um den Schweinsteiger-Wechsel. Er habe von „Thomas Müller und großartigen Summen“ gelesen, aber das würde „bei uns keine Rolle spielen“. Anders als Vize-Kapitän Schweinsteiger mit seinen 30 Jahren ist Müller erst 25, er ist ein Herzstück und Gesicht der aktuellen Bayern-Mannschaft und soll das auch für die zukünftige sein.

Schweinsteiger folgte für seinen letzten großen Vertrag im Spitzenfußball dem Lockruf von Förderer Louis van Gaal, der selbst nur über einen Zugang für die Offensive orakelt hatte. Dass der ManUnited-Coach Müller als einen Lieblingsspieler gerne im Kader hätte, ist kein Geheimnis. „Müller spielt immer“ lautete van Gaals Credo zu seiner Münchner Zeit. Aber auch Pep Guardiola hat längst die Vorzüge des Instinktfußballers lieben gelernt. „Seine Nase ist die beste“, schilderte Guardiola in der Saison-Vorbereitung eine herausragende Stärke des schlaksigen Oberbayers.

Kommentare (1)

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Rudi van Beveren

21.07.2015, 18:31 Uhr

Herr Müller! Ich gratuliere und bin begeistert wie man auf der Insel Ihre Leistung zur Kenntnis nimmt!

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