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13.01.2006

09:40 Uhr

Markus Merk

Bester Schiedsrichter der Welt

Markus Merk hat sich erneut zum Welt-Schiedsrichter gepfiffen. Ob sein Traum einmal im Fritz-Walter-Stadion gelbe Karten zu verteilen in Erfüllung geht, wird allerdings erst im März ducrh die Fifa entschieden.

Markus Merk sorgt für einen fairen Fußball. Foto: dpa

Markus Merk sorgt für einen fairen Fußball. Foto: dpa

HB OTTERBACH. Deutschlands Vorzeige-Schiedsrichter Markus Merk ist zum zweiten Mal in Folge zum Weltschiedsrichter des Jahres gewählt worden. Mit 102 Punkten setzte sich Merk bei der von der Internationalen Föderation für Fußball-Historie und-Geschichte (IFFHS) durchgeführten Umfrage unter Experten auf der ganzen Welt durch. Auf den Plätzen zwei und drei landeten der Spanier Manuel Enrique Metujo Gonzalez (44) und der Slowake Lubos Michel (40). Auf den weiteren Rängen folgten der Engländer Graham Poll (36), der Däne Kim Milton Nielsen (33) sowie der Italiener Pierluigi Collina (26).

Merks Chancen auf eine Teilnahme an der WM sind durch diese Auszeichnung auf nahezu 100 Prozent gestiegen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Welt-Schiedsrichter nicht dabei ist. Ich würde mich nominieren", sagte Merk. Doch bis zur Berufung durch die Fifa im März kann sich Merk nicht sicher sein. "Es kann noch viel passieren", sagt der 43-Jährige Zahnarzt.

Sollte der seit 1988 in der Bundesliga pfeifende Merk tatsächlich bei der WM dabei sein, sind die Ziele des Unparteiischen nicht mehr dieselben wie früher. "Ich hatte meinen Ritterschlag bereits mit dem EM-Finale. Es wird sicher keiner zweimal bei einem Endspiel eingesetzt, schon gar nicht im eigenen Land. Für mich wäre ein Spiel im Fritz-Walter-Stadion die Erfüllung eines Traums.

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