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27.07.2013

10:07 Uhr

Nach Ausraster im Halbfinale

Klinsmann für das Gold-Cup-Finale gesperrt

Jürgen Klinsmann muss das Finale des Gold Cups von der Tribüne aus verfolgen. Nach seinem Ausraster im Halbfinale sperrte ihn der Verband für das Endspiel. Der US-Trainer hingegen hält sein Verhalten für gerechtfertigt.

Der US-Trainer Jürgen Klinsmann hat im Halbfinale einen Ball weggeschlagen und wurde deshalb für das Finale gesperrt. ap

Der US-Trainer Jürgen Klinsmann hat im Halbfinale einen Ball weggeschlagen und wurde deshalb für das Finale gesperrt.

ChicagoUS-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann ist für das Finale des Gold Cups gesperrt worden. Das teilte der zuständige CONCACAF-Verband einen Tag vor der Partie an diesem Sonntag in Chicago gegen Panama mit. Klinsmann war in der Halbfinalpartie gegen Honduras aus der Coaching Zone verwiesen worden.

„Ich habe nur aus Wut den Ball auf den Boden geknallt, weil unser Kapitän zuvor mehrmals brutal gefoult wurde. Die Fernsehbilder zeigen dies auch sehr deutlich“, hatte Klinsmann vor der Urteilsentscheidung in einem dpa-Interview erklärt.

Die Disziplinarkommission des Fußball-Kontinentalverbandes wertete Klinsmanns Wutausbruch etwas anders. Klinsmann sei aus dem technischen Bereich verwiesen worden, nachdem er seine abweichende Meinung gegenüber dem Schiedsrichter zum Ausdruck gebracht habe, indem er den Ball in „tätlicher Weise“ geworfen habe. Gegen die Entscheidung kann keine Berufung eingelegt werden, hieß es in einer Mitteilung auf der CONCACAF-Homepage.

Klinsmann hatte schon vorher bekundet, wie er einen Ausschluss für das Finale finden würde: „Das wäre einfach schade.“ Wer ihn kenne, wisse, dass er zwar immer engagiert mitgehe, aber nichts gegen Schiedsrichter oder Gegenspieler sage oder mache, betonte der ehemalige Nationalspieler und - Trainer, der als US-Coach vor dem ersten Titelgewinn steht.

Von

dpa

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