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27.05.2013

12:00 Uhr

Nach dem Finale

Die Welt verneigt sich vor dem deutschen Fußball

Nach dem packenden Finale zwischen Dortmund und München schwärmt Europa vom deutschen Fußball. Die Spanier sehen die Bundesliga gar an sich vorbeiziehen. Jetzt muss nur noch die Nationalmannschaft besser werden.

Borussia Dortmund und Bayern München haben sich am Samstag einen ebenbürtigen Kampf im Champions-League-Finale geliefert. Dafür erhalten sie auch international große Anerkennung. dpa

Borussia Dortmund und Bayern München haben sich am Samstag einen ebenbürtigen Kampf im Champions-League-Finale geliefert. Dafür erhalten sie auch international große Anerkennung.

LondonBastian Schweinsteiger, Philipp Lahm und Co. zogen glückselig mit dem Champions-League-Pokal von dannen. Ein großer Sieger eines denkwürdigen Abends in Wembley war aber auch der deutsche Fußball. Mit aufrichtiger Anerkennung, großer Bewunderung und auch einer kleinen Portion Neid huldigte die Welt den beiden Finalisten, den jubelnden Bayern wie den geschlagenen Dortmundern.

Auch Bundestrainer Joachim Löw war im fernen Miami entzückt, obwohl die Demonstration modernen Fußballs den Druck für ihn bei der WM in einem Jahr in Brasilien enorm erhöht. Der Titelgewinn – so ist sich die Fachwelt einig – muss 2014 nun an Germany gehen.

„Bayern München und Borussia Dortmund errichten dem Fußball ein Monument. Es ist nicht wichtig, wer der Sieger war. Gewonnen hat der Fußball. Gewonnen hat Deutschland. Alle Spieler, alle, hätten auf Schultern vom Platz getragen werden müssen“, schrieb die spanische Zeitung „Sport“. Das schwedische „Aftonbladet“ konstatierte: „Für einen Abend hat der Fußball zu sich selbst zurückgefunden. Genau so sollen große Finalspiele sein.“

Pressestimmen zum Finale: „UnBAYlievable“

Pressestimmen zum Finale

„UnBAYlievable“

„Grüß Pott“, „Rockin' Robben“, „Wir sind die Champions“: Die nationale und internationale Presse verneigt sich vor dem Sieg der Bayern und zollt der Leistung des BVB gebührend Respekt. Die Pressestimmen.

Kein langweiliges Ballgeschiebe, kein Taktieren, sondern 90 Minuten Power, Brisanz und Dramatik – unterstützt von tausenden leidenschaftlichen, friedlichen und sangesfreudigen Fans im Tempel Wembley und den Straßen der Stadt. Den Londoner Glücksmomenten konnte sich einfach keiner entziehen. „Was für ein Kampf, was für eine Klasse! Europa hat ein ganz großes Endspiel erlebt“, sagte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff. Ganz Europa habe bei einer Sternstunde des deutschen Fußballs zugeguckt. Und bekam dabei auch zwölf deutsche Nationalspieler zu sehen.

CL-Finale

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„Die Qualität ist hoch“, erklärte DFB-Chefcoach Löw nach der Final-Show, die für ihn ein „Highlight des deutschen Fußballs“ war: „Diese Konstellation gibt unseren Spielern enormes Selbstbewusstsein bei den Aufgaben mit der Nationalmannschaft.“

Auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach freute sich. „Mein großes Kompliment geht an beide Vereine, weil sie in dieser Champions-League-Saison den deutschen Fußball sensationell vertreten und unglaublich viel für sein internationales Ansehen getan haben.“ Das von Franz Beckenbauer befürchtete Gezicke – wie noch beim Bundesliga-Duell Anfang Mai zwischen BVB-Coach Jürgen Klopp und Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer – blieb aus.

Kommentare (7)

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Kein_Fussball

27.05.2013, 12:21 Uhr

Boah....was für ein schwachsinniger Artikel!!!!Ist der Journalist krank?

Account gelöscht!

27.05.2013, 13:46 Uhr

Was soll das?
Schuster,bleib' bei deinen Leisten.Der Artikel hat im Handelsblatt nichts zu suchen.

HansWurst

27.05.2013, 14:14 Uhr

Also ich frage mich schon, wo die überragende Qualität der Bundeliga herkommen soll. Da hat Du zwei Mannschaften, die um den Titel kämpfen, von denen schon eine tendenziell vorne liegt, vier-fünf Mannschaften im Mittelfeld und der Rest spielt qualitativ wie Greuther Fürth. Wenn das "Qualität" bedeuten soll, dann möchte ich mal die "Nicht-Qulität" sehen......

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