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01.05.2013

10:57 Uhr

Nach dem Finaleinzug

Borussia Dortmund schwimmt im Geld

Borussia Dortmund kann sich nicht nur aus sportlichen Gründen über den Einzug ins Champions-League-Finale freuen. Auch aus finanzieller Sicht kann sich der Verein freuen: Den BVB erwartet ein wahrer Geldsegen.

Die Dortmunder Spieler Marcel Schmelzer (links) and Sebastian Kehl (Mitte) feiern voller Freude den Finaleinzug in der Fußball-Champions League. dpa

Die Dortmunder Spieler Marcel Schmelzer (links) and Sebastian Kehl (Mitte) feiern voller Freude den Finaleinzug in der Fußball-Champions League.

MadridDurch den Final-Einzug in der Champions League hat Borussia Dortmund weitere 6,5 Millionen Euro schon sicher. So viel Geld bekommt der Verlierer des Endspiels am 25. Mai in London. Der Sieger darf sich sogar über 10,5 Millionen Euro freuen. Insgesamt haben die Dortmunder im bisherigen Wettbewerb bereits über 60 Millionen Euro eingenommen.

Die hohe Summe setzt sich aus Prämien der UEFA, Geldern aus dem Marktpool und Zuschauereinnahmen zusammen. Der Geldsegen erleichtert die Suche nach einem Ersatz für Mario Götze, der im Sommer zum FC Bayern wechselt. Der Götze-Transfer beschert dem BVB weitere 37 Millionen Euro.

Schon nach dem Spiel in der Kabine des Bernabéu-Stadions schlüpften Robert Lewandowski & Co. in die schwarzen T-Shirts mit dem gelben Aufdruck „Wembley calling!! BVB“. 0:2 bei Real Madrid verloren, nach den späten Toren im Halbfinal-Rückspiel noch um das Endspiel am 25. Mai in London gezittert - doch überall waren auf dem Weg zum Mannschaftsbus nur überglückliche Dortmunder Fußball-Profis zu sehen. „Das ist etwas zu groß, um das in einer halben Stunde oder Stunde komplett begriffen zu haben“, versuchte Abwehrchef Mats Hummels die richtigen Worte zu finden und berichtete von einer besonderen Stimmung im Mannschaftskreis.

„Es war einfach gelöst, jeder war glücklich, jeder war irgendwo mit sich im Reinen. Aber es war nicht so, dass wir jetzt komplett ausgetickt sind. Es war einfach eine Mischung aus Erleichterung und Freude“, schilderte Hummels die Lage in der Kabine. Vor 69 429 Zuschauern im Estadio Santiago Bernabéu, darunter 8.000 Dortmunder Anhänger, musste der BVB aber einige brenzlige Situationen überstehen, ehe unter den Augen des spanischen Königs Juan Carlos und von Bundestrainer Joachim Löw auf der Ehrentribüne der Final-Einzug besiegelt war. Denn nach den späten Toren von Karim Benzema (83. Minute) und Sergio Ramos (88.) drehte Madrid noch einmal mächtig auf.

Kommentare (1)

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RothirscheImWolfspelz

01.05.2013, 15:13 Uhr

Dann wollen wir mal am kommenden Samstag, dem 04.05.2013 so 'ne ganz klitzekleine Generalprobe auf uns zukommen lassen. Der BvB scheint im Heimvorteil und sollte es schaffen, gleichwo, in Dortmund und London, damit der "Star"-Rummel in rot begrenzt bleibt. Das Thema sollte dort die Aufarbeitung des Falles Hoeneß und Rummenigge sein.

Emiris haben es so an sich, wenn sie etwas erwarten oder auch schon erhalten haben, sind Uhren edler Marken geradezu ein Muß.

Die FIFA schaut natürlich genauso weg, wie der DFB, einzig ein richtiger Zwanziger. Nichtssagende Kommentare von allen anderen und wegducken.

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