Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2015

13:40 Uhr

Nach Geldregen

Fifa stellt Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs

Für jemanden, der den Fifa-Chef Sepp Blatter mit Geld bewarf, könnte ihn eine empfindliche Strafe erwarten: Der Fußball-Weltverband hat den britischen Komiker Simon Brodkin wegen einer Protest-Aktion angezeigt.

Der britische Komiker Simon Brodkin bewarf den Fifa-Chef bei einer Pressekonferenz mit Geldscheinen. Reuters

Geldregen

Der britische Komiker Simon Brodkin bewarf den Fifa-Chef bei einer Pressekonferenz mit Geldscheinen.

ZürichDer Fußball-Weltverband Fifa hat gegen den britischen Komiker Simon Brodkin Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Das berichtete die Stadtpolizei Zürich am Dienstag. Der Antrag werde nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, sagte ein Polizeisprecher.

Brodkin hatte am Montag bei der Pressekonferenz von Fifa-Präsident Joseph Blatter haufenweise Dollar-Scheine in Richtung des 79-Jährigen geworfen. „Das ist für Nordkorea 2026“, rief er dabei. „Als Botschafter des nordkoreanischen Fußballs bin ich froh, dass ich einen Deal mit der Fifa und Nordkorea für die WM 2026 abschließen konnte.“. Danach wurde Brodkin auf ein Revier der Polizei gebracht und befragt. Anschließend konnte er wieder gehen.

Der Weltverband war nach der Festnahme von sieben Fußball-Funktionären Ende Mai in Zürich wegen des Verdachts des organisierten Verbrechens, Überweisungsbetrugs und verschwörerischer Geldwäsche in schwere Turbulenzen geraten.

Wieder auf freiem Fuß

Ehemaliger Fifa-Vizechef zahlt 10 Millionen Dollar Kaution

Wieder auf freiem Fuß: Ehemaliger Fifa-Vizechef zahlt 10 Millionen Dollar Kaution

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×