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03.08.2016

12:46 Uhr

Nach Putschversuch in Türkei

Fußballverband wirft Funktionäre und Schiedsrichter raus

Die „Säuberungen“ in der Türkei machen auch vor dem Fußballverband keinen Halt. Dieser gab die Entlassung von 94 Mitgliedern bekannt, darunter sollen allerdings nicht nur Funktionäre sein.

Die Namen der nun entlassenen Verbandsmitglieder wurden zunächst nicht bekannt. Darunter soll sich aber auch ein Schiedsrichter aus der ersten türkischen Liga befinden. dpa

Türkischer Verband wirft Funktionäre raus

Die Namen der nun entlassenen Verbandsmitglieder wurden zunächst nicht bekannt. Darunter soll sich aber auch ein Schiedsrichter aus der ersten türkischen Liga befinden.

IstanbulDer gescheiterte Putschversuch in der Türkei hat nun auch personelle Konsequenzen in den Reihen des Türkischen Fußballverbands (TFF). Der Verband gab am Dienstagabend die Entlassung von 94 Mitgliedern bekannt. Unter den Entlassenen seien Schiedsrichter und Funktionäre auf regionaler und nationaler Ebene. Die Entlassungen seien von dem Verband „für notwendig erachtet“ worden, hieß es in einer Erklärung ohne nähere Angaben.

Die Spitze des Fußballverbands hatte vor einigen Tagen geschlossen seine Ämter zur Verfügung gestellt, um eine „Sicherheitsüberprüfung“ der Amtsträger zu ermöglichen, wie sie damals erklärte. Dabei ging es offenbar insbesondere darum, Anhänger des islamischen Prediger Fethullah Gülen in den Reihen des TFF zu identifizieren. Präsident Recep Tayyip Erdogan macht diesen für den Umsturzversuch verantwortlich.

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Terror, Putschversuch, Ausnahmezustand: Mario Gomez hat Besiktas Istanbul bereits verlassen, andere Profis äußern sich ebenfalls besorgt über die politische Lage in der Türkei. Ein Gegenbeispiel gibt es: Lukas Podolski.

Die Namen der nun entlassenen Verbandsmitglieder wurden zunächst nicht bekannt. Nach Informationen der Zeitung „Hürriyet“ befindet sich unter ihnen auch ein Schiedsrichter aus der ersten türkischen Liga.

Von

afp

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