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25.11.2016

09:26 Uhr

Neue Fußball-Arena in Berlin

Hertha treibt Stadion-Projekt voran

Hertha BSC will eine reine Fußball-Arena in der Hauptstadt bauen. Der genaue Standort ist allerdings noch unklar. Bereits im Januar sollen die Vorschläge für einen Neubau präsentiert werden.

Der Bundesligist wird wohl mindestens bis 2025 in dem altehrwürdigen Stadion spielen. gms

Olympiastadion

Der Bundesligist wird wohl mindestens bis 2025 in dem altehrwürdigen Stadion spielen.

BerlinHertha BSC treibt die Vorbereitungen eines möglichen Neubaus einer reinen Fußball-Arena in Berlin voran. „Der Auftrag an die Architekten ist nicht nur raus, es gibt die ersten Vorstudien“, berichtete Clubpräsident Werner Gegenbauer bei der Veranstaltung „Hertha im Dialog“. Anfang des Jahres war die Debatte um ein neues Stadion für den Berliner Bundesligisten aufgekommen.

In der Debatte um den Bau einer neuen Fußball-Arena für den Berliner Bundesligisten Hertha BSC im Land Brandenburg haben mehrere Kommunen ihr Interesse signalisiert. Über einen möglichen Zuschlag würde man sich freuen, sagte eine Sprecherin der Stadt Ludwigsfelde. Auch die Stadt Oranienburg zeigte sich interessiert. Ein Sprecher der Landeshauptstadt Potsdam erklärte: „Wir suchen das Gespräch mit Hertha BSC.“

Anfang des Jahres war die Debatte um ein neues Stadion für den Bundesligisten erneut aufgekommen, das kleiner und stimmungsvoller als das Olympiastadion sein und bessere Vermarktungsmöglichkeiten bieten soll. Im Januar oder Februar will Hertha erste Ergebnisse einer Studie und mögliche Standorte präsentieren. Der Tabellen-Sechste hat bis 2025 einen Mietvertrag für das Olympiastadion.

Der Club hat inzwischen den Mietvertrag für das Olympiastadion bis 2025 verlängert. Dennoch betonte Präsident Gegenbauer, dass Hertha weiter erste Pläne für einen privat finanzierten Neubau erstellen lasse. „Es wird sehr intensiv daran gearbeitet“, sagte Gegenbauer. „Es ist die Zeit gekommen, über moderne Lösungen nachzudenken“, hatte Manager Michael Preetz bereits zuvor erklärt. „Im Januar, spätestens Februar“ kommenden Jahres werde Hertha die ersten Ergebnisse der Vorstudien und mögliche Standorte einer neuen Arena vorstellen, kündigte Clubchef Gegenbauer an: „Dann müssen wir reden.“

Schon eine Woche vor der Mitgliederversammlung des Vereins am kommenden Montag gab Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller erste wirtschaftliche Details aus der Abrechnung der Saison 2015/16 bekannt. Wie schon beim letzten Stichtag gebe es „keine zinstragenden Verbindlichkeiten“ für Hertha BSC, sagte Schiller. Aus dem neuen TV-Vertrag, der ab der kommenden Spielzeit gilt, erhofft sich Hertha 20 Millionen Euro Mehreinnahmen pro Saison. Für die nationalen TV-Rechte von 2017/18 bis 2020/21 kassiert die Deutsche Fußball Liga 4,64 Milliarden Euro – also 1,16 Milliarden Euro pro Saison.

Von

dpa

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