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07.08.2013

13:59 Uhr

Neue Vorwürfe

Hoeneß hatte angeblich enorm viel Geld in der Schweiz

Quelle:SID

Uli Hoeneß soll in den Jahren vor 2008 mehr als 350 Millionen Euro auf einem Schweizer Konto versteckt haben. Ein Whistleblower hat die geheimen Informationen angeblich an die Münchener Staatsanwälte weitergeleitet.

Uli Hoeneß, ganz viel Geld in der Schweiz geparkt? SID

Uli Hoeneß, ganz viel Geld in der Schweiz geparkt?

KölnDer wegen Steuerhinterziehung angeklagte Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München, Uli Hoeneß, soll weit höhere Summen in der Schweiz versteckt haben als bislang bekannt geworden ist. Auf dem Depotkonto bei einer Schweizer Privatbank sollen sich nach Informationen des Nachrichtenmagazins Stern in den Jahren vor 2008 durchgehend Werte von mehr als 500 Millionen Schweizer Franken, damals umgerechnet 350 Millionen Euro, befunden haben.

Das habe ein Hinweisgeber über seinen Anwalt bei der Münchner Staatsanwaltschaft angegeben.

Außerdem sollen Angaben zu angeblichen Aktiengeschäften und Transaktionen auf Nummernkonten bei drei weiteren Schweizer Banken, die im Fall Hoeneß eine Rolle spielen sollen, gemacht worden sein. Die Hinweise wurden an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet.

Wie stichhaltig die Angaben sind, soll geprüft werden. Die Staatsanwaltschaft wollte den Inhalt des Verfahrens nicht kommentieren. Vergangenen Freitag hat der Stern zudem Hoeneß eine Reihe von Fragen zur Höhe der Summe sowie Herkunft des Geldes per Fax gestellt und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Hoeneß' Presseanwalt hat am Montag eine inhaltliche Stellungnahme abgelehnt.

In der vergangenen Woche hatte die Staatsanwaltschaft München II nach monatelangen Ermittlungen Anklage gegen den Bayern-Präsidenten und -Aufsichtsratsvorsitzenden erhoben. Die 5. Strafkammer des Landgerichts München II will nun bis Ende September über eine Zulassung der Anklage und die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden.

Hoeneß hatte beim Finanzamt Anfang des Jahres Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet.

Kommentare (59)

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Bananenkacker

07.08.2013, 14:17 Uhr

Also das wäre dann doch ein ganz starkes Stück.
Und dabei will dieser Mann gar nicht zu geben, dass er genau wusste was er da tat.
Wenn das stimmt und er dann nicht zu einer saftigen Freiheitsstrafe verurteilt wird, ja dann ist bewiesen, dass in diesen Staat nichts mehr stimmt.
Dass wir uns in einer ganz schlimmen Bananenrepublik befinden.
Da ist dann die Mafia direkt ein Messdiener-Verein.

Ludwig500

07.08.2013, 14:18 Uhr

Mehr als eine 1/3 Milliarde, das wäre krass. Hat der Mann so viel verdient, oder hat er vielleicht auch Vereinsgelder "betreut"?

[...]

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

anonymos

07.08.2013, 14:25 Uhr

Der fällt schon weich - schließlich haben die Bayern seit Jahrzehnten richtig gewählt und alles ist in Molaths Hand sorry - in Justitias Hand.................

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