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10.03.2006

11:00 Uhr

Neues Luxus-Hotel in Frankfurt

Der Skyline-Blick ist im Preis inbegriffen

An Hotels mangelt es in der Finanzmetropole Frankfurt nun wahrlich nicht. Doch die Ende Februar eröffnete "Villa Kennedy" fällt nicht nur wegen ihrer besonderen Geschichte aus dem Rahmen. Die Nobel-Herberge hat darüber hinaus nämlich auch einen echten Superlativ zu bieten.

HB FRANKFURT/MAIN. Rechtzeitig zur Fußball-WM hat die Mannheimer Fay-Gruppe für 72 Millionen Euro ein Palais im historisierenden Stil des späten 19. Jahrhunderts errichtet. Wer aber im Fünf-Sterne-Plus- Hotel viel Plüsch und schwere Möbel erwartet, sieht sich getäuscht. Jedes Zimmer des Hotels, das unweit der "Museumsmeile" am Mainufer im Stadtteil Sachsenhausen liegt, hat ein zurückhaltend-nüchternes Design erhalten. Das ist die Philosophie des Pächters, des britischen Hotelkonzerns Rocco Forte.

Mit Deutschlands größter Hotelsuite (326 Quadratmeter) hat die Sandstein-verkleidete Villa Kennedy auch einen Superlativ zu bieten. Der Bauherr hat dabei aus der besonderen Geschichte des Hotels eine Tugend gemacht. Denn Teil der luxuriösen Herberge ist die denkmalgeschützte Villa Speyer.

Das im Jahr 1904 gebaute neogotische Schlösschen gehörte einst einem reichen Frankfurt Bankier, später nistete sich in der Villa mit teils herrlichen Stuckdecken die Max-Planck-Gesellschaft für Biophysik ein. In der Villa hat Fay wegen des vorgegebenen Zuschnitts vor allem Suiten eingerichtet, darunter unter dem Dach die "Präsidenten-Suite" mit kugelsicheren Fenstern und separatem Zugang für eventuelle Bodyguards. Zum Preis von 3600 Euro pro Nacht ist der imposante Frankfurter Skyline-Blick aus dem Turmzimmer natürlich inbegriffen.

Alle Suiten sind wie die Zimmer, die ab 260 Euro kosten, von dem Londoner Designer Martin Brudnizki eingerichtet. Er hat an die 60er Jahre erinnernde Leuchten und Sofas mit eleganten Flachbildschirmen und Designerbädern kombiniert. Abgesehen von den kräftigen Farben in expressionistischen Gemälden über den Betten ist alles in Pastelltönen gehalten, der Luxus wirkt nicht protzig.

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