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22.10.2011

17:28 Uhr

Neues Schlusslicht

Lautern schießt Freiburg auf Platz 18

Quelle:SID

Der 1. FC Kaiserslautern hat das Kellerduell gegen den SC Freiburg für sich entschieden und die Talfahrt der auswärtsschwachen Breisgauer beschleunigt. Der SCF übernimmt damit die Rote Laterne vom HSV.

Itay Shechter schoss das 1:0 für Kaiserslautern SID

Itay Shechter schoss das 1:0 für Kaiserslautern

Kaiserslautern (SID) - Der 1. FC Kaiserslautern hat das Kellerduell gegen den SC Freiburg 1:0 (0:0) für sich entschieden und die Talfahrt der auswärtsschwachen Breisgauer beschleunigt. Während der FCK den Abschluss ans untere Tabellen-Mittelfeld hergestellte, fiel der SC auf den letzten Tabellenplatz zurück.

Itay Shechter gelang in der 75. Minute der Siegtreffer für die Gastgeber, für die 60 Sekunden später Kapitän Christian Tiffert noch mit einem Foulelfmeter an SC-Torwart Oliver Baumann scheiterte. Freiburg kassierte seine vierte Auswärtspleite in Folge und verlor fünf der zurückliegenden sechs Partien.

Die 40.748 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen in den ersten Minuten zwar spielbestimmende Gastgeber, die große Chance zur Führung hatten aber die Freiburger bei einem schnellen Gegenstoß. Der Weißrusse Anton Putsila nutzte die Möglichkeit allerdings nicht (9.).

Im Anschluss kamen die Breisgauer, die auf Mensur Mujdza verzichten mussten, besser ins Spiel. Das war angesichts des schwachen Niveaus der Begegnung aber auch nicht sonderlich schwer. Beide Mannschaften erarbeiteten sich bis zur Mitte der ersten Hälfte keine weiteren Chancen. Die Defensivabteilungen hatten ohne große Anstrengung alles im Griff.

Die Gastgeber, die ohne den Dänen Leon Jessen, den gesperrten Rodnei sowie Jan Simunek auskommen mussten, ließen vor allem die nötige Kreativität und Durchschlagskraft in der Offensive vermissen. Fehler und Missverständnisse bestimmten das Geschehen. Die Begegnung, in der die Freiburger die reifere Spielanlage zeigten, war über weite Strecken ganz schwach.

Die Langeweile wurde erst in der 33. Minute durch einen halbwegs gefährlichen Distanzschuss des Freiburger Mittelfeldspielers Julian Schuster unterbrochen. Damit hatten die Gäste aber immerhin mehr zu bieten als die Pfälzer, die am Mittwoch in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals beim Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt antreten müssen.

Erst in den letzten Minuten des ersten Abschnitts wurden die Offensivreihen auf beiden Seiten etwas aktiver. Zunächst rettete der Freiburger Cedrick Makiadi nach einem Kopfball des Lauterer Innenverteidigers Mathias Abel auf der eigenen Torlinie (39.), eine Minute später setzte SC-Torjäger Papiss Cissé auf der Gegenseite seinen Schuss knapp neben das Tor.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Mannschaften zunächst nahtlos an die schwache Vorstellung der ersten Hälfte an. Ein Weitschuss des Lauterer Mittelfeldspielers war der Höhepunkt in dieser Phase (54.). Mit Bundesliga-Fußball hatte das trostlose Gekicke kaum etwas zu tun.

Immerhin wollte der FCK kurz darauf daran etwas ändern. Der israelische Stürmer Shechter scheiterte zunächst am Freiburger Torwart Oliver Baumann (63.). Wenige Sekundem später sprang ein Schuss des Angreifers aus kurzer Distanz von der Unterkante der Latte auf die Torlinie und von dort zurück ins Spielfeld. In der 75. Minute wurden die Bemühungen von Shechter aber belohnt, als er Freiburgs Andreas Hinkel übersprang und zur Führung einköpfte.

Eine Minute später wurde Shechter von SC-Schlussmann Baumann im Strafraum gefoult. Der Elfmeter von Tiffert war aber so schwach geschossen, dass der Freiburger Keeper keine große Mühe hatte.

Beste Spieler auf Seiten der Lauterer waren Shechter und Martin Amedick. Bei den Freiburgern konnten Kapitän Oliver Barth und Makiadi überzeugen.

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