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17.04.2012

15:49 Uhr

Neues Stadion braucht Zeit

Fürth bleibt vorerst in Trolli-Arena

Seit dem Sieg gegen St. Pauli befindet sich Greuther Fürth im Aufstiegstaumel. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings - im neuen Stadion wird die Mannschaft von Büskens erst in zwei Jahren auflaufen können.

Fans von Greuther Fürth freuen sich auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Auf ein neues Stadion müssen sie allerdings noch ein Weilchen warten. dpa

Fans von Greuther Fürth freuen sich auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Auf ein neues Stadion müssen sie allerdings noch ein Weilchen warten.

FürthAm liebsten würde der künftige Erstligist Greuther Fürth schon in der kommenden Saison mit einem erstligareifen Stadion auftrumpfen, das Fußballteam und ihre Fans müssen sich dafür allerdings noch zwei Jahre gedulden. Erst in der Saison 2014/15 soll das Team von Trainer Mike Büskens erstmals in dem neuen Fürther Stadion einlaufen - dann hoffentlich immer noch erstklassig.

Die neue Arena soll in einem Industriegebiet am Rande Fürths entstehen und rund 20.000 Zuschauer fassen können. „Wir wollen ein Stadion bauen mit englischem Charakter, das heißt steil, sehr gedrungen, sehr eng“, hatte unlängst Geschäftsführungsmitglied Holger Schwiewagner geschildert.

Als Investor hat Greuther Fürth den örtlichen Immobilienmakler Thomas Sommer (46) gewinnen können. Der Verein rechnet mit Baukosten von rund 35 Millionen Euro. Sommer will das Stadion auf der Basis eines Mietkaufvertrags pachten und so langfristig erwerben. Sommer ist glühender Fan der Fürther Elf und seit acht Jahren Mitglied im Sponsoren-Pool.

Das 1910 errichtete Ronhof-Stadion wollen die Fürther im Anschluss an den Neubau nur noch als Trainingsgelände für die Profi-Mannschaft und als Spielstätte für die Amateure nutzen.

Von

dpa

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