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07.06.2015

20:01 Uhr

Nicht ein „Minimum an Service“

Barça beschwert sich über Flughafen Schönefeld

Das Champions-League-Finale hat der FC Barcelona gewonnen. Dennoch will der Klub Beschwerde bei der Uefa einreichen. Der Grund: Das Team musste am Flughafen Schönefeld ohne fließendes Wasser und Sitzgelegenheiten warten.

Xavi Hernandez, Lionel Messi und Javier Mascherano (l-r) vom FC Barcelona verlassen das Hotel Grand Hyatt in Berlin. dpa

Abreise des FC Barcelona

Xavi Hernandez, Lionel Messi und Javier Mascherano (l-r) vom FC Barcelona verlassen das Hotel Grand Hyatt in Berlin.

MadridKeine Sitzgelegenheiten und kein fließendes Wasser: Unter solchen Bedingungen mussten die Fans des FC Barcelona nach dem Champions-League-Finale in Berlin am Flughafen Schönefeld ausharren. Der FC Barcelona reichte am Sonntag nach seinem Sieg in Berlin offiziell Beschwerde beim Europäischen Fußballverband Uefa über den respektlosen Umgang mit seinen Fans in Schönefeld ein, wie der Club mitteilte. Demnach gewährten „die Berliner Behörden“ den Barca-Fans nicht ein „Minimum an Service“.

Dem Fußballverein zufolge wurden die Fans in einem außer Betrieb stehenden Terminal abgefertigt, das für den Anlass wieder einsatzbereit gemacht werden sollte. Allerdings hätten die rund 5000 Fußballfans, die in der Nacht nach dem Sieg des FC Barcelona zu dem Hangar geströmt seien, dort weder Sitzgelegenheiten noch fließendes Wasser vorgefunden, berichtete ein AFP-Journalist.

Zudem gab es dem Verein zufolge nicht genügend Busse, um die Fans zu den Flugzeugen zu bringen, wodurch es massive Verspätungen gegeben habe. Auch habe es nur unzureichende Fluginformationen und Schwierigkeiten für Behinderte gegeben.

Der FC Barcelona hatte am Samstagabend im Berliner Olympiastadion das Champions-League-Finale gegen gegen Juventus Turin gewonnen. Die Fans versammelten sich am Sonntag in Barcelona, um den Spielern einen begeisterten Empfang zu bereiten.

Von

afp

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