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21.04.2013

17:45 Uhr

Niederlage gegen Stuttgart

Schlappe für Freiburg im Kampf um Europa

Der SC Freiburg hat im Kampf um einen Platz in einem internationalen Wettbewerb erneut eine herbe Schlappe erlitten. Gegen den VfB Stuttgart unterlag das Team mit 1:2.

Torjubel in Stuttgart: Freiburg ist erneut geschlagen. dpa

Torjubel in Stuttgart: Freiburg ist erneut geschlagen.

StuttgartDer SC Freiburg hat im Kampf um einen Platz in einem internationalen Wettbewerb erneut eine herbe Schlappe erlitten. Vier Tage, nachdem die Breisgauer durch das 1:2 im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart einen sicheren Platz in der Europa League verloren, unterlagen sie auch im Bundesliga-Duell bei den Schwaben. Trotz des 1:2 (0:2) hielt der Sport-Club immerhin Rang fünf, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt - der Hamburger SV als Achtplatzierter liegt aber nur einen Punkt zurück.

Christian Gentner (33.) und Vedad Ibisevic (42). trafen für den souveränen und abgeklärten VfB, der durch den Einzug ins Pokalfinale seinen Platz im Europacup sicher hat. Freiburg wäre bei einem Sieg sogar auf Rang vier vorgerückt, doch das Tor von Ivan Santini (88.) war dafür viel zu wenig. Durch die Niederlage nach zuvor drei Liga-Siegen in Serie vergab der Sport-Club vor dem Spiel am kommenden Samstag in München allerdings die Chance, sich ein kleines Polster im anhaltenden Schneckenrennen um die Plätze vier bis sechs zu verschaffen.

Begünstigt durch Freiburger Probleme beim Spielaufbau kam zunächst der VfB gefährlich vor das Tor von Oliver Baumann - die Vorlage von Alexandru Maxim konnte Ibisevic aber nicht nutzen (15.). Fünf Minuten später bewahrte Sven Ulreich den Pokalfinalisten mit einer Glanzparade bei einem Schuss des künftigen Gladbachers Max Kruse vor einem Rückstand (17.). Glück hatte Stuttgart, dass Cedrick Makiadi bei seinem Kopfballtreffer im Abseits stand (20.).

VfB-Trainer Bruno Labbadia hatte vor 50.600 Zuschauern die identische Anfangsformation aufs Feld geschickt wie im Pokal-Halbfinale. Sein Kollege Christian Streich dagegen nahm drei Änderungen vor: Oliver Sorg musste auf die Bank, der künftige Frankfurter Jan Rosenthal, Torschütze zum 1:1 am Mittwoch, stand nicht mal im Kader, ebensowenig Daniel Caligiuri, der nach der Saison angeblich zum VfL Wolfsburg wechselt.

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