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09.03.2006

20:20 Uhr

US Palermo - FC Schalke 04 dpa

Der Schalker Torwart Frank Rost pariert einen Ball gegen Palermos Simone Barone.

dpa PALERMO/BUKAREST. Die Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 und Hamburger SV haben ihre Hinspiele im Achtelfinale des Uefa-Pokals verloren und damit die Pleitenserie der deutschen Fußball-Mannschaften fortgesetzt.

Die Gelsenkirchener unterlagen bei US Palermo mit 0:1 (0:1) und kassierten im zehnten Pflichtspiel unter Trainer Mirko Slomka die erste Niederlage. Die Ausgangsposition für das Rückspiel ist für den HSV nach dem 0:2 (0:1) bei Rapid Bukarest noch schlechter.

Vor 10 581 Zuschauern im Stadion „Renzo Barbera“ enttäuschten die Schalker auf ganzer Linie und besaßen vor allem in der ersten Halbzeit kaum Chancen. Der überragende Franco Brienza erzielte schon in der 16. Minute den entscheidenden Treffer für den starken Tabellenzehnten der Serie A. Im Rückspiel am 16. März müssen sich die Schalker erheblich steigern, um erstmals seit 1998 ein Europapokal-Viertelfinale zu erreichen.

Das Team von Trainer Slomka tat sich von Beginn an schwer mit den überraschend offensiv eingestellten Gastgebern. Die zuletzt zuverlässige Abwehr der Gelsenkirchener zeigte ungewohnte Schwächen. Im Angriff lief ohne Lincoln und Kevin Kuranyi nichts. Ebbe Sand als Lincoln-Ersatz in der Spielmacher-Rolle bekam die Begegnung nie richtig in den Griff.

Auch die Hamburger müssen nun vor dem Rückspiel am 15. März um das Weiterkommen fürchten. Die die Hanseaten enttäuschten bei dem Sechsten der rumänischen Liga, der schon Hertha BSC ausgeschaltet hat. Daniel Niculae (45.+2) und Mihai Buga (88.) erzielten die Tore. Der Hamburger Nigel de Jong sah in der 68. Minute wegen wiederholten Foulspiels ebenso die Gelb-Rote Karte, wie Rapids Kapitän Vasile Maftei in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Fünf Tage nach dem überragenden 2:1-Erfolg bei Bayern München waren die Hamburger nicht wieder zu erkennen. Vor allem fehlte es an Leidenschaft und Einsatz, was Doll schier zur Weißglut brachte. „Ich bin sauer über die Art und Weise wie wir heute aufgetreten sind“, sagte der sichtlich erregte Thomas Doll. Der HSV-Trainer vermied es zwar Namen zu nennen, aber bei dem ein oder anderen habe es schon die Einstellung vermisst. „Wir haben es an den Grundtugenden vermissen lassen und sind dafür bitter bestraft worden.“

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