Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2014

14:13 Uhr

Platzvergabe für Verfahren

27 Sekunden für einen Platz im Hoeneß-Prozess

Dass der Andrang für den Prozess gegen Uli Hoeneß groß sein würde, war zu erwarten – nicht aber das Ausmaß: Binnen 27 Sekunden waren alle Presseplätze vergeben. Akkreditieren wollten sich zehnmal so viele Journalisten.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss vor Gericht. Das will sich die Presse nicht entgehen lassen. Reuters

Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss vor Gericht. Das will sich die Presse nicht entgehen lassen.

MünchenSchon nach 27 Sekunden war alles vorbei. Nicht mal eine halbe Minute Zeit blieb den Journalisten am Mittwoch vergangener Woche für eine erfolgreiche Akkreditierung im anstehenden Prozess gegen Uli Hoeneß. „Die letzten Sitzplatzgesuche, die berücksichtigt werden konnten, gingen um 12.00.27 Uhr auf dem Mailserver der Justiz ein“, teilte die Justizpressestelle des Oberlandesgerichts München am Mittwoch mit. Der Präsident des FC Bayern München muss sich im Frühjahr wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten.

Am 22. Januar um Punkt 12.00 Uhr hatte die Behörde den Startschuss für den Eingang von Akkreditierungen gegeben. Die Journalisten mussten sich per E-Mail akkreditieren - und äußerst schnell sein. Doch auch wer zu früh auf „Absenden“ klickte, war raus aus der Verlosung. Insgesamt seien 454 Akkreditierungsgesuche eingegangen, hieß es beim Gericht. Berücksichtigt wurden wegen der geringen Anzahl an Sitzplätzen im Gerichtssaal davon lediglich 49.

Steueraffäre: Hoeneß soll in sieben Fällen angeklagt werden

Steueraffäre

Hoeneß soll in sieben Fällen angeklagt werden

Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss sich offenbar in sieben Fällen wegen Steuerhinterziehung verantworten. Die Anklagepunkten müssen bei einer Verurteilung einzeln bestraft werden – das könnte Hoeneß zugute kommen.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II hatte die Anklage gegen den Vereinschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters „unverändert“ zugelassen. Erster Verhandlungstag ist der 10. März.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×