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02.10.2015

15:44 Uhr

Prinzenpark in Paris

Stadt will Stadion an Katarer verkaufen

Die Mannschaft haben sie schon. Nun wollen die katarischen Besitzer des französischen Fußball-Meisters Paris Saint-Germain auch das zugehörige Stadion kaufen – und loten ihr Vorhaben mit der Stadtregierung aus.

Das Pariser Prinzenparkstadion, in dem PSG seit 1974 seine Heimspiele austrägt, soll verkauft werden. dpa

Pariser Prinzenparkstadion

Das Pariser Prinzenparkstadion, in dem PSG seit 1974 seine Heimspiele austrägt, soll verkauft werden.

ParisParis will das Prinzenpark-Stadion an die katarischen Besitzer des französischen Fußball-Meisters Paris Saint-Germain verkaufen. Es habe schon „mehrere geheime“ Gespräche gegeben, berichtete am Freitag die gewöhnlich gut informierte Zeitung „Le Parisien“. Dabei habe die von der Sozialistin Anne Hidalgo angeführte Verwaltung der französischen Hauptstadt einen Preis von „unter 100 Millionen Euro“ genannt, hieß es.

Die katarische Investorengruppe QSI, die bei PSG seit 2011 das Sagen und in diesem Sommer den Frankfurter Torwart Kevin Trapp an die Seine geholt hat, gab den Angaben zufolge vorerst noch keine Antwort. Mit Blick auf die EM 2016 in Frankreich hatte QSI für die nach zwei Jahren gerade beendete Modernisierung des Stadions 75 Millionen Euro ausgegeben. Nach einem Abkommen mit der Stadt darf QSI die Sportstätte im Westen der Hauptstadt bis 2043 betreiben.

PSG trägt seine Heimspiele seit 1974 im „Parc des Princes“ aus. Dort gelang der französischen Nationalmannschaft bei der EM 1984 durch einen 2:0-Finalsieg über Spanien der erste Titelgewinn. PSG hatte lange Zeit einen Umzug in das größere Stade de France nördlich von Paris - dem Schauplatz des WM-Sieges der „Les Bleus“ im Jahr 1998 - erwogen. Diese Pläne wurden 2013 ad acta gelegt.

Von

dpa

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