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11.10.2012

14:43 Uhr

Prüfung in der „grünen Hölle“

Löw: „Wir bekommen das hin“

Dublin ist ein heißes Fußball-Pflaster. Zuletzt gab es dort zwei Remis für das deutsche Team. Nach den jüngsten Kritiken verspricht Bundestrainer Joachim Löw einen besseren Auftritt - trotz einiger Ausfälle.

Der Bundestrainer will auf der „grünen Insel“ Irland vieles besser machen als gegen Österreich. dpa

Der Bundestrainer will auf der „grünen Insel“ Irland vieles besser machen als gegen Österreich.

DublinEs kann eine Hölle sein - das futuristisch anmutende Aviva Stadium mitten in Dublin. Doch von den „Grünen Jungs“ aus Irland wollen sich Bastian Schweinsteiger und Co. nicht vom direkten Qualifikations-Weg zur Fußball-WM nach Brasilien abbringen lassen. „Ich denke, das nicht alles so schlecht ist“, erklärte der Ersatzkapitän für den gesperrten Philipp Lahm mit Hinweis auf die zwei bisherigen Siege und appellierte an seine Kollegen, auf all die Kritiken an den jüngsten Vorstellungen der deutschen Nationalelf mit einem starken Auftritt auf der „grünen Insel“ Irland zu antworten.

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Was ist nur mit dem DFB-Team los? Seit dem EM-Aus lässt die Mannschaft trotz des Siegs gegen Österreich Sicherheit und Spielwitz vermissen. Selbst Joachim Löw scheint nun allmählich der Geduldsfaden zu reißen.

„Gegen Österreich haben wir viele Fehler gemacht in vielen Bereichen. Aber diese Dinge werden wir besser machen“, versprach Joachim Löw. Auf dem 95-Minuten-Flug von Frankfurt nach Dublin am Donnerstag grübelte der Bundestrainer über seine letzten Personalentscheidungen. Erst nach dem Abschlusstraining am Abend im Aviva-Stadion im Stadtteil Ballsbridge, das auch die Heimstätte der irischen Rugby-Nationalmannschaft ist und in das über 50 000 Fans passen, wollte Löw seine Spieler davon unterrichten.

Vor den Stärken der „Boys in Green“ hat der Freiburger bereits gewarnt: „Sie haben eine unglaubliche Begeisterung und einen unglaublichen Kampfgeist. Selbst wenn sie 0:2 zurückliegen, wird diese Mannschaft nie aufgeben. Das ist ihre große Qualität.“

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In der letzten EM-Qualifikation hatten die Iren unter ihrem Kulttrainer Giovanni Trapattoni nur einmal verloren. Beim Turnier in Polen und der Ukraine kamen sie über die Rolle des Punktelieferanten aber nicht hinaus. Zum Auftakt der WM-Ausscheidung gewann das Team des 73-jährigen Trapattoni äußerst glücklich mit 2:1 in Kasachstan. „Die Mannschaft wird durch die italienische Schule in der Defensive gut stehen und mit Leidenschaft, Einsatz und Dynamik die Offensive suchen“, vermutet Löws Assistent Hansi Flick.

Kommentare (1)

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Aufgehts

12.10.2012, 09:09 Uhr

Die duetsche MAnnschaft redet von EM, WM, etc. Titeln aber hat Respekt vor der kampfkraft der Iren. Was ist das denn....????? Wer Weltmeister werden will bzw. sich derzeit auf Nummer 2 der Ranglsite bewegt sollte da hinfahren und spielen und gewinnen gegen einen Gegner der sicher kämpfen wird bis zum umfallen aber da sollten die Deutschen Filigranspieler sich nicht unterbuttern lassen. Dagegenhalten und dann auch noch ihr Spiel aufziehen und sich nicht beirren lassen. Leider ist das eben das Problem der Deutschen Mannschaft wenn es gegen Mannschaften geht die pressen, vorchecken und einfach unseren Jungs zeigen wo der Hammer hängt.

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