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16.11.2013

08:18 Uhr

Qualifikationsspiele

Ronaldo schlägt zu, Ribéry bangt, Island hofft

Am Abend der Fußballgiganten kann nur Cristiano Ronaldo für Jubel sorgen. Franck Ribéry verliert mit Frankreich in der Ukraine sogar 0:2. Island kann hingegen nach einer Nullnummer weiter von der WM träumen.

Portugals Cristiano Ronaldo: Der Starspieler erzielte das wichtige 1:0 gegen Schweden. Reuters

Portugals Cristiano Ronaldo: Der Starspieler erzielte das wichtige 1:0 gegen Schweden.

BerlinMit einem spektakulären Flugkopfball hat Cristiano Ronaldo das erste Duell der Tormaschinen für sich entschieden und die portugiesische Nationalmannschaft der WM-Endrunde einen Schritt näher gebracht. Der ehemalige Weltfußballer erzielte am Freitagabend acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den 1:0 (0:0)-Siegtreffer im Playoffspiel gegen Schweden mit Sturmwidersacher Zlatan Ibrahimovic. „Wir haben den kleinstmöglichen Vorteil, aber es ist besser als ein Unentschieden“, meinte Matchwinner Ronaldo: „Es wäre besser, wenn der Vorsprung größer ausgefallen wäre.“

Neben „Ibrakadabra“ droht vor allem für Europas Fußballer des Jahres der WM-Traum zu platzen: Bayern Münchens Franck Ribéry verlor mit Frankreich in der Ukraine 0:2 (0:0). Der ehemalige Welt- und Europameister steht damit im Rückspiel am Dienstag in Paris gewaltig unter Druck. Eine gute Ausgangsposition verschaffte sich hingegen Griechenland mit einem 3:1-Sieg über Rumänien. Und selbst Island steht besser da als Frankreich. Trotz 40-minütiger Unterzahl rettete der Underdog zuhause ein 0:0 gegen Kroatien.

Doch die Augen waren vor allem auf das Duell Ronaldo vs. Ibrahimovic gerichtet. So nah wie beim Handschlag vor dem Spiel kamen sich die beiden Kapitäne während der intensiven ersten 45 Minuten selten. Dafür standen ihnen andere fast permanent auf den Füßen. Chancen der Stümerstars – die zusammen seit 2004 wettbewerbsübergreifend in ihren Vereinen auf sage und schreibe 513 Treffer kommen, blieben aus dem Spiel heraus zunächst Mangelware.

Ein Freistoßversuch von Ronaldo (16.) landete in der gelb-blauen Schweden-Mauer, ein Kopfball (38.) ging ein paar Meter übers Tor. Auf der Gegenseite glänzte Ibrahimovic, als er einen Ball für Sebastian Larssen durchließ. Portugals Keeper Rui Patricio konnte mit Mühe zur Ecke klären. Ausruhen konnte sich keine der beiden Abwehrreihen, in der 41. Minute wäre auch Nürnbergs starker Per Nilsson in der Schweden-Defensive geschlagen gewesen, der Kopfball des aufgerückten Pepe landete aber in den Armen von Keeper Andreas Isaksson.

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