Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.10.2013

17:00 Uhr

Real sticht Barça aus

Madrid verpflichtet neunjährigen Japaner

Die Rivalität zwischen Real und Barça nimmt immer groteskere Züge an. Rekordmeister Real schnappte dem Erzrivalen nun sogar einen neunjährigen Japaner weg. Der Junge, genannt „Pipi“, gilt in der Heimat als Riesentalent.

MadridWegen immer größerer Ablösesummen für Spieler investieren Klubs mehr in junge Spieler: Der neue Kinderstar am Fußballhimmel kommt aus Japan, spielt nun für Real Madrid und hat den Spitznamen „Pipi“. Der Neunjährige soll bald sein Debüt feiern.

Die Rivalität zwischen den spanischen Spitzenvereinen Real Madrid und FC Barcelona nimmt damit immer groteskere Züge an. Denn der Rekordmeister Real schnappte dem Erzrivalen Barça den Jungen weg. Der Verein des deutschen Fußball-Nationalspielers Sami Khedira nimmt den sehr jungen japanischen Spieler Takuhiro Nakai unter Vertrag.

Der Schüler hatte in Japan eine Fußballschule des FC Barcelona besucht. Nun wechselt er in die E-Jugend von Real und könnte bereits am kommenden Wochenende sein Debüt für die „Königlichen“ feiern.

In spanischen Medienberichten wird der Junge bereits als der neue „Christiano Ronaldo“ angepriesen. Er geht noch in die vierte Klasse und sorgte in Japan für Furore, als er in einer TV-Show sein Können zeigte. Im Internet kursieren Videos, die zeigen, wie „Pipi“ reihenweise seine Gegner ausspielt.

Grund für den Kampf um die jungen Talente sind die steigenden Ablösesummen für Spieler. die europäischen Top-Klubs legen ihre Hoffnung in die jungen Spieler, dass sich diese zu Stars entwickeln. Allerdings stehen die „Investitionen“ immer wieder in der Kritik, da die Jungs früh aus ihrem Kulturkreis und ihrer Familie gerissen werden.

Der FC Barcelona verpflichtete zuletzt ebenso einen jungen Spieler, den elfjährigen Japaner Takefusa Kubo, der bereits jetzt als der „japanische Messi“ gefeiert wird.


Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×