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25.10.2016

14:48 Uhr

Real und Atletico Madrid

Fifa bestraft spanischen Fußballverband für Transfer von Minderjährigen

Die Fifa hat den spanischen Fußball-Verband (RFEF) für Verstöße bei internationalen Transfers von Minderjährigen bestraft und zu 200.000 Euro Strafe verurteilt. Hauptschuldige sind die beiden Madrider Klubs.

Der spanische Fußballverband soll eine Strafe von 220.000 Schweizer Franken zahlen, weil sein Transfersystem nicht den Fifa-Regularien entspricht. Reuters

RFEF-Präsident Angel Maria Villar

Der spanische Fußballverband soll eine Strafe von 220.000 Schweizer Franken zahlen, weil sein Transfersystem nicht den Fifa-Regularien entspricht.

Madrid/ZürichDie Fifa hat den spanischen Fußball-Verband (RFEF) für Verstöße im Zusammenhang mit dem internationalen Transfer und der Registrierung von Minderjährigen bestraft. Wie der Weltverband am Dienstag mitteilte, muss der RFEF eine Strafe von 220.000 Schweizer Franken (umgerechnet rund 200.000 Euro) zahlen. Die Spanier würden zudem angewiesen, innerhalb der nächsten sechs Monate ihr Regelwerk und ihr System bezüglich des internationalen Transfers von Spielern unter 18 Jahren „zu legalisieren“, hieß es. Eine Reaktion des RFEF gab es vorerst nicht.

Die Ermittlungen betrafen den Angaben zufolge „mehrere minderjährige Spieler“, die bei den Vereinen Atlético Madrid und Real Madrid zwischen 2005 und 2014 (Real) sowie zwischen 2007 und 2014 (Atlético) registriert waren und an Wettbewerben teilnahmen.

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Wegen dieser Verstöße waren die beiden Clubs von der Fifa bereits mit einem Transferverbot für zwei volle aufeinanderfolgende Transferperioden bestraft worden. Dieser Beschluss vom Januar war erst im September vom Weltverband bestätigt worden.

Von

dpa

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