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19.11.2013

23:05 Uhr

Ronaldo 3, Zlatan 2

Frankreich und Portugal für die WM qualifiziert

Cristiano Ronaldo hat das Duell gegen Zlatan Ibrahimovic gewonnen. Er schoss das portugiesische Team zur WM. Franck Ribery schaffte es doch noch mit Frankreich nach Brasilien. Nur noch zwei WM-Plätze sind zu vergeben.

So jubelt ein Superstar: Cristiano Ronaldo erzielte in den Playoffs gegen Schweden alle vier Treffer für seine Portugiesen. AFP

So jubelt ein Superstar: Cristiano Ronaldo erzielte in den Playoffs gegen Schweden alle vier Treffer für seine Portugiesen.

Paris/SolnaBei der großen Show der Fußball-Superstars hat Portugals Zauberfußballer Cristiano Ronaldo den schwedischen Sturm-Exzentriker Zlatan Ibrahimovic klar in den Schatten gestellt. Mit einem Dreierpack beim 3:2 (0:0) im Playoff-Rückspiel in Schweden schoss Ronaldo (50., 77., 79.) am Dienstagabend im Alleingang sein Team zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Dabei hatte auch Ibrahimovic (68., 72.) in Solna seinen großen Auftritt mit zwei Treffern innerhalb von vier Minuten und ließ die Hoffnungen der Skandinavier kurz aufleben. An den Zauber seines Widersachers kam aber selbst „Ibrakadabra“ nicht heran. Schon beim 1:0 im Hinspiel am Freitag hatte der Real-Madrid-Star den entscheidenden Treffer markiert. Ibrahimovic verpasst hingegen zum zweiten Mal nacheinander eine WM.

Ein weiterer Superstar konnte das Aus gerade noch verhindern. Europas Fußball des Jahres, Franck Ribery, führte Frankreich mit dem 3:0 (2:0) gegen die Ukraine zum Zuckerhut - und verhinderte nach dem 0:2 in Kiew die große Depression in der Grande Nation. Zwar markierte Bayern Münchens Dribbelkünstler keinen Treffer, doch war er an allen Toren beteiligt und ließ die Kritiker im Stade de France verstummen. Mamadou Sakho (22.) und Karim Benzema (34.) machten den Rückstand aus dem Hinspiel noch vor der Pause wett. Pech für die Ukraine, dass die Entscheidung durch ein Eigentor von Oleg Gusew (72.) fiel.

In Zagreb war Riberys Vereinskollege Mario Mandzukic der Hauptdarsteller - sowohl im Guten wie im Schlechten. Innerhalb von elf Minuten wurde er vom Torhelden zum Rotsünder: Mit seinem Treffer gegen Island ebnete Mandzukic Kroatien den Weg zur WM, doch beim ersten Spiel in Brasilien wird der Stürmer fehlen. Beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen die Underdogs aus dem hohen Norden brachte Mandzukic nach Vorarbeit des Wolfsburgers Ivan Perisic sein Team in der 27. Minute in Front. In der 38. Minute sah er die Rote Karte nach einem üblen Foul und ist automatisch für mindestens ein Spiel bei der WM gesperrt.

In Unterzahl sorgte Kapitän Darijo Srna (47.) schon kurz nach der Pause nach einem Fehler des ansonsten überragenden Torhüters Hannes Halldorsson die Entscheidung. Er zerstörte die Hoffnungen Islands, nach dem 0:0 am Freitag doch noch erstmals zu einer WM zu fahren.

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