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26.01.2007

10:44 Uhr

Rückrundenstart in der Fußball-Bundesliga

Euphorischer BVB sehnt sich die Bayern herbei

Zum Auftakt gleich ein Kracher: Ausgerechnet die Erzrivalen Borussia Dortmund mit dem neuen Trainer Jürgen Röber und Meister Bayern München läuten heute Abend (20.30 Uhr/live in der ARD und bei Arena) den Endspurt um den Bundesliga-Titel ein. Das größte deutsche Fußballstadion ist mit 80 708 Zuschauern seit Wochen ausverkauft. Ein Dortmunder ist jedoch trotz Minustemperaturen besonders heiß auf den Rückrundenstart: BVB-Coach Jürgen Röber, der nach 32 Monaten sein Comeback um deutschen Fußball-Oberhaus feiert.

Im Signal-Iduna-Park beginnt am Freitag die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Foto: dpa

Im Signal-Iduna-Park beginnt am Freitag die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Foto: dpa

DORTMUND. "Das erste Spiel zu Hause, ein volles Stadion und dann gegen die Bayern. Was gibt es Schöneres?", fragte Röber, der die Borussen seit dem Trainingsbeginn am 4. Januar auf dieses Spiel vorbereitet hat. "Denn ein guter Start ist wichtig", weiß der Nachfolger des nach der Hinrunde entlassenen Bert van Marwijk. Gleich zum Jahresauftakt soll die schwache Heimbilanz des BVB mit nur zwei Siegen in sieben Spielen korrigiert werden.

Röber entfacht BVB-Begeisterung

"Man kann die Bayern schlagen. Doch wir müssen agieren, hart arbeiten, kämpfen, aggressiv sein und die Leute begeistern", sagte der 53-Jährige und hat seine Marschroute für das Bayern-Spiel wie ein Wanderprediger in den vergangenen Trainingstagen wiederholt: "Die Luft muss brennen, wir müssen die Zuschauer wieder auf unsere Seite bringen."

Wenn die Mannschaft so engagiert auftritt wie der Trainer in der Vorbereitung, dürfen sich die Fans und zahlreiche Prominenz wie DFB-Präsident Theo Zwanziger auf der Tribüne auf einen heißen Tanz freuen. Dafür spricht auch die Bilanz von Bayern-Schreck Röber. Als Trainer von Hertha BSC Berlin hat er immerhin drei Heimspiele gegen die Münchner gewonnen, mit dem VfL Wolfsburg feierte er den ersten Sieg der "Wölfe" gegen den Branchenprimus, und mit dem VfB Stuttgart verdarb er einst Franz Beckenbauer mit einem 3:1 den Trainereinstand.

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