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27.02.2015

12:18 Uhr

Schlägereien in Kiew

„Die Krim ist Russland“

Dutzende Fans von Dynamo Kiew stürmten während des Europa-League-Spiels gegen EA Guingamp in Richtung des Gäste-Fanblocks. Die Franzosen sollen die Ukrainer provoziert haben. Kiews Torhüter ging dazwischen.

Alexander Schowkowski von Dynamo Kiew stellt sich schützend vor einen am Boden liegenden Ordner. AFP

Torhüter als Ordnungshüter

Alexander Schowkowski von Dynamo Kiew stellt sich schützend vor einen am Boden liegenden Ordner.

KiewNach Ausschreitungen am Rande des Europa-League-Spiels von Dynamo Kiew gegen EA Guingamp hat der ukrainische Abgeordnete Igor Mosijtschuk französischen Fans Provokation vorgeworfen. Anhänger der Gäste sollen ein Plakat mit der Aufschrift „Die Krim ist Russland“ gezeigt haben, teilte der Parlamentarier am Freitag mit.

Dies habe eine Schlägerei im Olympiastadion ausgelöst. Russland hatte sich die Krim im März 2014 einverleibt. Die Ukraine sieht die Schwarzmeerhalbinsel weiter als Teil ihres Territoriums.

„Alles wurde getan, um eine Sperre des Stadions zu erreichen und der Hauptstadt der Ukraine den großen Fußball zu nehmen“, sagte Dynamo-Sicherheitschef Stefan Reschko dem Internetportal Segodnja.ua. Dutzende Dynamo-Fans waren am Donnerstagabend in der 79. Spielminute Richtung gegnerischer Fanblock gelaufen. Gemeinsam mit Ordnungshütern konnte Dynamo-Torwart Alexander Schowkowski den Streit schlichten.

Offenbar gingen diese Kiewer „Fans“ auch auf ihresgleichen los. Zumindest hält der am Boden liegende Mann einen Dynamo-Fanschal fest. dpa

Prügelei auf der Tartanbahn

Offenbar gingen diese Kiewer „Fans“ auch auf ihresgleichen los. Zumindest hält der am Boden liegende Mann einen Dynamo-Fanschal fest.

Minutenlang skandierten die Zuschauer „Schande“ in Richtung der Streithähne. Nach knapp zehnminütiger Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt.

Dynamo gewann 3:1 und qualifizierte sich nach dem 1:2 im Hinspiel für das Achtelfinale. Wegen der Krim-Krise können ukrainische Clubs in der Europa League auch in der Runde der besten 16 nicht gegen russische Vereine spielen.

Die 1. KO-Runde der Europa League

RSC Anderlecht - Dynamo Moskau

RSC Anderlecht - Dynamo Moskau 0:0 (0:0)

Dynamo Moskau - RSC Anderlecht 3:1 (0:1)

PSV Eindhoven - Zenit St. Petersburg

PSV Eindhoven - Zenit St. Petersburg 0:1 (0:0)

Zenit St. Petersburg - PSV Eindhoven 3:0 (1:0)

Tottenham Hotspur - AC Florenz

Tottenham Hotspur - AC Florenz 1:1 (1:1)

AC Florenz - Tottenham Hotspur 2:0 (0:0)

Celtic Glasgow - Inter Mailand

Celtic Glasgow - Inter Mailand 3:3 (2:3)

Inter Mailand - Celtic Glasgow 1:0 (0:0)

FC Sevilla - Borussia Mönchengladbach

FC Sevilla - Borussia Mönchengladbach 1:0 (0:0)

Borussia Mönchengladbach - FC Sevilla 2:3 (2:2)

Ajax Amsterdam - Legia Warschau

Ajax Amsterdam - Legia Warschau 1:0 (1:0)

Legia Warschau - Ajax Amsterdam 0:3 (0:3)

EA Guingamp - Dynamo Kiew

EA Guingamp - Dynamo Kiew 2:1 (0:1)

Dynamo Kiew - EA Guingamp 3:1 (1:0)

FC Villareal - RB Salzburg

FC Villareal - RB Salzburg 2:1 (1:0)

RB Salzburg - FC Villareal 1:3 (1:1)

FC Liverpool - Besiktas Istanbul

FC Liverpool - Besiktas Istanbul 1:0 (0:0)

Besiktas Istanbul - FC Liverpool 5:4 i. E. (0:0; 0:0, 1:0)

VfL Wolfsburg - Sporting Lissabon

VfL Wolfsburg - Sporting Lissabon 2:0 (0:0)

Sporting Lissabon - VfL Wolfsburg 0:0 (0:0)

Aalborg BK - FC Brügge

Aalborg BK - FC Brügge 1:3 (0:2)

FC Brügge - Aalborg BK 3:0 (1:0)

Dnjepr Dnjepropetrovsk - Olympiakos Piräus

Dnjepr Dnjepropetrovsk - Olympiakos Piräus 2:0 (0:0)

Olympiakos Piräus - Dnjepr Dnjepropetrovsk 2:2 (1:1)

Trabzonspor - SSC Neapel

Trabzonspor - SSC Neapel 0:4 (0:3)

SSC Neapel - Trabzonspor 1:0 (1:0)

AS Rom - Feyenoord Rotterdam

AS Rom - Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0)

Feyenoord Rotterdam - AS Rom 1:2 (0:1)

Young Boys Bern - FC Everton

Young Boys Bern - FC Everton 1:4 (1:3)

FC Everton - Young Boys Bern 3:1 (3:1)

FC Turin - Athletic Bilbao

FC Turin - Athletic Bilbao 2:2 (2:1)

Atheltic Bilbao - FC Turin 2:3 (1:2)

Von

dpa

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