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23.03.2014

18:08 Uhr

Sieben Tore im Kellerduell

Frankfurt schlägt die Franken 5:2

Die Eintracht im Glück: Der Schiedsrichter übersieht eine Tätlichkeit von Joselu, der später selbst noch ein Tor schießt. Nürnberg gelingt fast das Comeback, verliert dann aber doch sehr deutlich.

Der Frankfurter Tranquillo Barnetta (l) eröffnete den Torreigen in der 21. Minute. dpa

Der Frankfurter Tranquillo Barnetta (l) eröffnete den Torreigen in der 21. Minute.

NürnbergDank ihrer erstklassigen Chancenauswertung ist die Frankfurter Eintracht dem Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga ein großes Stück nähergekommen. Nach zuletzt drei Auswärtsspielen ohne Sieg bejubelten die Hessen am Sonntag einen am Ende glücklichen 5:2 (1:0)-Erfolg beim Abstiegskonkurrenten 1. FC Nürnberg und bauten den Abstand zum Relegationsplatz von vier auf sechs Zähler aus.

Die Franken rutschten nach einer letztendlich enttäuschenden Heimvorstellung wieder auf Rang 17 ab. Tranquillo Barnetta (21. Minute), Joselu (49.), Alexander Madlung (53.), erneut Joselu (88.) und Vaclav Kadlec (90.+2) zerstörten vor 40 079 Zuschauern jegliche Nürnberger Hoffnungen auf Punkte - und bescherten den Gastgebern gar die vierte Niederlage in Serie. Josip Drmic (64.) und José Campana (71.) brachten den „Club“ zwar noch heran, doch zu einem Punktgewinn reichte es nicht mehr. Spätestens nach der Roten Karte von Javier Pinola (80.) wegen einer Notbremse waren die Würfel gefallen.

Dabei waren vor dem Spiel die Sorgen bei Eintracht-Trainer Armin Veh groß gewesen. Wegen einer Grippe war Kapitän Pirmin Schwegler kurzfristig ausgefallen. Auch Alexander Meier war nicht dabei. Der mit sechs Treffern beste Eintracht-Torschütze fehlte wegen Adduktorenproblemen. Trotzdem sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen seiner Eintracht im TV-Sender Sky: „Ich hoffe, dass unsere Mannschaft den Ernst der Lage erkannt hat.“

Schon früh merkte man, was auf dem Spiel steht. Immer wieder kamen die Betreuer auf das Spielfeld, um verletzte Spieler beider Teams zu behandeln. Ondrej Petrak musste sogar nach 23 Minuten mit einer Gehirnerschütterung und Verdacht auf Nasenbeinbruch vom Feld. Er war vom Ellbogen von Joselu getroffen worden. Der Tscheche wurde durch Hanno Balitsch ersetzt.

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