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08.03.2013

22:42 Uhr

Sieg gegen Augsburg

Nürnberg spielt sich aus der Gefahrenzone

Der „Club“ hat die Aufholjagd von Augsburg im Bundesliga-Abstiegskampf gestoppt. Mit dem ersten Auswärtserfolg seit Monaten brachte sich Nürnberg vorerst aus der Gefahrenzone. Für die Schwaben war es ein herber Dämpfer.

Nürnbergs Hanno Balitsch (l-r), Alexander Esswein, Timothy Chandler, Hiroshi Kiyotake und Timmy Simons bejubeln die 1:2 Führung. dpa

Nürnbergs Hanno Balitsch (l-r), Alexander Esswein, Timothy Chandler, Hiroshi Kiyotake und Timmy Simons bejubeln die 1:2 Führung.

AugsburgDer 1. FC Nürnberg hat die Aufholjagd des FC Augsburg im Bundesliga-Abstiegskampf gestoppt und sich selbst wohl endgültig aus der Gefahrenzone gebracht. Durch Treffer von Hiroshi Kiyotake (21. Minute) und Alexander Esswein (54.) gewannen die Franken zum Auftakt des 25. Spieltages mit 2:1 (1:1) beim FCA und versetzten den Hoffnungen der Schwaben auf Rettung mit ihrem ersten Auswärtssieg seit September 2012 einen empfindlichen Dämpfer.

Vor 30 660 Zuschauern in der ausverkauften Arena traf Tobias Werner mit freundlicher Unterstützung von „Club“-Torhüter Raphael Schäfer (36.) für die Augsburger, die als Tabellen-16. weiter sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt sind. Ihren letzten Fußball-Sieg gegen den FCN hatten die Schwaben vor mehr als 36 Jahren gefeiert.

„Nürnberg hat es uns verdammt schwer gemacht. Wir waren nicht durchschlagskräftig genug, deshalb stehen wir mit leeren Händen da. Aber es sind noch Spiele genug“, meinte Augsburgs Werner mit Blick auf die Lage am Tabellenende. Die jetzt 10 Punkte vor dem FCA rangierenden Franken waren hochzufrieden mit dem Resultat. „Nach dem 1:1 waren wir drauf und dran, das Spiel wegzugeben, aber in der zweiten Halbzeit haben wir uns wieder rangekämpft“, sagte Coach Michael Wiesinger und sprach von einem verdienten Sieg.

In der als Schlüsselspiel für den Abstiegskampf bezeichneten Begegnung ließen die zuletzt hochgelobten Augsburger die Entschlossenheit im Angriff vermissen. Das Team von Markus Weinzierl konnte den Ausfall des gesperrten Mittelfeldstrategen Daniel Baier durch Andreas Ottl längst nicht so gut kompensieren wie der „Club“ das Fehlen von Timo Gebhart. Die Franken zeigten zunächst die bessere Spielanlage, machten über die Außen Kiyotake und Esswein viel Dampf und konnten sich auf eine stabile Deckung verlassen.

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