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24.09.2011

20:49 Uhr

Sieg gegen die Werkself

Bayern dominieren mittelmäßige Leverkusener

Im abendlichen Topspiel hat der FC Bayern München den Rivalen aus Leverkusen nach Belieben beherrscht - und die Tabellenspitze zurückerobert. Gegen die harmlose Werkself reichte den Münchenern eine starke Halbzeit.

Start nach Maß: Nach Vorarbeit von Franck Ribery verwertet Thomas Müller aus kurzer Distanz  - sehr zur Freude seiner Mitspieler. dapd

Start nach Maß: Nach Vorarbeit von Franck Ribery verwertet Thomas Müller aus kurzer Distanz - sehr zur Freude seiner Mitspieler.

MünchenFußball-Rekordmeister Bayern München hat die Tabellenführung in der Bundesliga dank einer souveränen Vorstellung behauptet. Die Mannschaft von Coach Jupp Heynckes setzte sich nach einer überlegen, aber glanzlos geführten Partie mit 3:0 (2:0) gegen Bayer Leverkusen durch. Thomas Müller mit seinem zweiten Saisontor (5.), Daniel van Buyten per Freistoß (19.) und der eingewechselte Arjen Robben (90.) bescherten den Bayern den zehnten Pflichtspielsieg in Serie. Außerdem war der sechste Liga-Dreier eine gelungene Generalprobe für den Härtetest am Dienstag in der Champions League gegen Manchester City.

Für die enttäuschenden Leverkusener, die weiter auf den ersten Sieg beim FC Bayern seit dem 21. Oktober 1989 warten, war es die dritte Niederlage in einem Pflichtspiel hintereinander. Während das Team von Trainer Robin Dutt sich für die Begegnung in der Königsklasse am Mittwoch mit dem belgischen Meister KRC Genk wieder in Schwung bringen muss, konnte es sich der FC Bayern gar leisten, den wiedergenesenen Torjäger Mario Gomez nach 65 Minuten auszuwechseln. In der 78. Minute gab Robben sein Comeback nach fünf Wochen Verletzungspause.

In der mit 69.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena spielte von Anfang an nur der FC Bayern. Leverkusen schoss in der gesamten ersten Halbzeit nur ein einziges Mal aufs Tor. Stürmer Stefan Kießling setzte sich gegen Philipp Lahm und Holger Badstuber durch, scheiterte aber an Manuel Neuer (11.). Bayer machte gegen seinen früheren Trainer Heynckes zu viele Fehler im Spielaufbau, den die aggressiveren Münchner allerdings auch gekonnt störten. Außerdem kamen die flinken Außen Müller und Franck Ribery zu oft zu leicht durch.

Nicht eben zufällig fiel die Bayern-Führung über links. Gomez bediente Linksaußen Ribery, der den Bundesliga-Debütanten Danny da Costa mit schnellem Antritt stehen ließ. Riberys Hereingabe verwandelte Müller aus fünf Metern, Abwehrspieler Ömer Toprak kam dabei genauso einen Schritt zu spät wie der ebenfalls einschussbereite Gomez. Nur zwei Minuten später legte Müller für Gomez auf, doch der Torjäger, der nach seiner verletzungsbedingten Pause auf Schalke zurückgekehrt war, schoss den Ball aus sechs Metern am Tor vorbei.

Leverkusen vermisste die gesperrten Michal Kadlec und Andre Schürrle, auch der frühere Münchner Michael Ballack war erkrankt zu Hause geblieben. Das 0:2 war aber kaum auf die personelle Situation zurückzuführen: Nach Topraks Foul an Toni Kroos schoss van Buyten einen Freistoß aus 25 Metern durch die Mauer hindurch flach in die untere linke Torecke. Die Bayern blieben auch nach dem zweiten Treffer überlegen, beschränkten sich aber auf seltenere Vorstöße.

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