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21.10.2012

20:02 Uhr

Sieg gegen Hamburg

Befreiungsschlag für VfB und Labbadia

Quelle:SID

Befreiungsschlag für Bruno Labbadia an alter Wirkungsstätte: Ausgerechnet beim Hamburger SV hat sich der VfB Stuttgart mit einem 1:0-Sieg etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. der HSV bleibt im Mittelfeld.

Schütze des Siegtreffers: Vedad Ibisevic SID

Schütze des Siegtreffers: Vedad Ibisevic

HamburgBefreiungsschlag für Bruno Labbadia an alter Wirkungsstätte: Ausgerechnet beim Hamburger SV hat sich der VfB Stuttgart mit einem 1:0 (1:0)-Sieg etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Die Elf von Labbadia zeigte einen couragierten Auftritt und verbesserte sich durch den Dreier auf Rang zwölf. Für den HSV endetete dagegen die Serie von vier Spielen ohne Niederlage. Die Hanseaten, die zuletzt zweimal in Folge gewonnen hatten, stehen weiter im Mittelfeld der Tabelle.

Vedad Ibisevic erzielte vor 53.121 Zuschauern in der HSV-Arena in der 30. Minute den entscheidenden Treffer für die Schwaben. Martin Harnik hatte dem Bosnier zu dessen vierten Saisontreffer maßgerecht aufgelegt.

Das Erfolgserlebnis des VfB kommt Labbadia gerade recht. Nach schwachen Ergebnissen und seiner Wutrede von vor zwei Wochen war der frühere HSV-Spieler und -Trainer in die Kritik geraten. Doch in der Halbzeitpause kündigte Manager Fredi Bobic nun die Fortsetzung der Arbeit mit Labbadia an: "Der Verlängerung sollte nichts im Wege stehen", sagte Bobic bei Sky, "wir planen bereits gemeinsam die Zukunft."

Mutig, einsatzfreudig, zielstrebig: Die VfB-Elf zeigte beim zuletzt starken HSV von Beginn an, dass sie ihren Trainer mit einer guten Leistung unterstützen wollte. Bereits nach zwei Minuten scheiterte der gebürtige Hamburger Harnik an HSV-Keeper René Adler.

Doch von der vergebenen Großchance ließ sich der VfB zunächst ebenso wenig aus der Ruhe bringen wie vom HSV-Mittelfeld um Superstar Rafael van der Vaart. Der Niederländer hatte nach seinen Adduktoren-Problemen ebenso wie Abräumer Milan Badelj (Knöchelprobleme) grünes Licht gegeben, konnte dem Spiel seiner Mannschaft aber zunächst kaum Impulse verleihen.

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