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29.05.2011

21:57 Uhr

Sieg gegen Uruguay

Deutschland stellt die Weichen für Wien

Österreich kann kommen: Nach einer durchwachsenen Leistung sprang für Deutschland gegen Uruguay immerhin ein 2:1-Sieg heraus. Der Gewinner des Tages war Tor-Debütant André Schürrle.

Der zukünftige Leverkusener André Schürrle traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Quelle: dpa

Der zukünftige Leverkusener André Schürrle traf zum zwischenzeitlichen 2:0.

SinsheimMit Rückenwind nach Österreich: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich beim Aufwärmprogramm für die EM-Qualifikation mit einem 2:1 (1:1)-Sieg gegen Uruguay auf das Prestigeduell in Wien eingestimmt. Bundesliga-Torschützenkönig Mario Gomez (20. Minute) und Andre Schürrle (35.) mit seinem ersten Tor im DFB-Dress sorgten am Sonntagabend bei der Premiere in Sinsheim für den am Ende glücklichen Erfolg der DFB-Auswahl in dem Benefizspiel. Der Erlös der Partie in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro kommt der Egidius-Braun-Stiftung zugute.

Vor 25.655 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena erzielte der starke Walter Gargano (48.) den Anschlusstreffer für die nach der Pause aufdrehenden „Urus“. Am kommenden Freitag muss sich die Elf von Bundestrainer Joachim Löw erheblich steigern, wenn die Erfolgsserie in der EM-Ausscheidung fortgesetzt werden soll.

Denn in der nach zähem Beginn unterhaltsamen Neuauflage des kleinen WM-Finales von 2010 hatte Löw fast nur an seiner Offensivabteilung Freude. Mit Effektivität im Abschluss wurde der erste Sieg in einem Freundschaftsspiel seit dem 3:1 gegen Bosnien-Herzegowina am 3. Juni 2010 eingefahren. Probleme wurden dagegen im Defensivverhalten deutlich, wo sich vor allem die Innenverteidiger Mats Hummels und Arne Friedrich nicht für einen Einsatz gegen Österreich empfehlen konnten.

Regisseur Mesut Özil legte zwar einige Pausen ein, ließ aber auch sein enormes spielerisches Potenzial aufblitzen. Als Gewinner der Partie durfte sich Schürrle fühlen, der anstellte von Lukas Podolski ins Team gerückt war und seine starke Vorstellung mit dem ersten Treffer im dritten Länderspiel krönte. Der Noch-Mainzer bot sich mit seiner Leistung als Alternative für die Außenbahn an.

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